Quartalszahlen
US-Mobilfunksparte bleibt Telekom-Zugpferd

Die Deutsche Telekom AG hat dank ihrer US-Mobilfunksparte im ersten Quartal 2005 Umsatz und Gewinn im Rahmen der Analystenerwartungen gesteigert.

HB BONN. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,2 % auf 4,918 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Telekom am Donnerstag mit. Der Umsatz sei um 3,5 % auf 14,376 Mrd. Euro gewachsen.

Nach Steuern erzielte Europas größter Telekommunikationskonzern einen Gewinn von 1,01 Mrd. Euro nach 632 Mill. Euro im Vorjahresquartal. 18 von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem bereinigten Ebitda von 4,948 Mrd. Euro, einem Umsatz von 14,366 Mrd. Euro sowie mit einem Überschuss von 1,049 Mrd. Euro gerechnet.

Getragen wurde der Umsatzzuwachs vor allem von T-Mobile USA. Der amerikanische Ableger der Mobilfunksparte konnte von Januar bis März 957 000 neue Kunden gewinnen und hat damit jetzt 18,3 Mill. Kunden. Die US-Tochter erzielte ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 602 Mill. Euro.

Schlechter lief es für T-Mobile auf dem Heimatmarkt und in Großbritannien. In Deutschland konnte T-Mobile zwar netto 89 000 neue Kunden gewinnen. Der Umsatz von T-Mobile Deutschland ging jedoch um 2,2 % zurück. In Großbritannien war der Umsatzrückgang der Mobilfunktochter mit 12,8 % noch stärker.

Zugleich bekräftigte die Telekom den Ausblick, wonach das Ebitda in diesem Jahr auf 20,7 Mrd. bis 21,0 Mrd. Euro steigen soll. Der Abschluss wurde erstmals nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt; die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

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