Rabatt-Portal
Groupon nach langer Zeit wieder profitabel

Groupon schien auf rote Zahlen abonniert zu sein, die Aktie dümpelte fast drei Jahre lang unter dem Ausgabepreis herum. Im Weihnachtsquartal schaffte das Rabatt-Portal schwarze Zahlen - trotz ungünstiger Währungskurse.
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ChicagoDem Schnäppchen-Portal Groupon ist nach einer langen Verlustserie ein Quartalsgewinn gelungen. Das Unternehmen aus Chicago verdiente im vergangenen Vierteljahr knapp 8,8 Millionen Dollar (7,15 Mio Euro). Im Vorjahresquartal hatte Groupon noch 81,2 Millionen Dollar verloren. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um gut ein Fünftel auf 925,4 Millionen Dollar, wie Groupon nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Die Grundlage für die schwarzen Zahlen habe vor allem das beschleunigte Wachstum mit Rekordeinnahmen gelegt, sagte Groupon-Finanzchef Jason Childs der Deutschen Presse-Agentur. Zudem behält Groupon im Gegensatz zu früheren Quartal die Kosten im Zaum.

Bei Groupon können Unternehmen wie Restaurants oder Dienstleister Rabattcoupons verkaufen. Zudem ist die Firma selbst als Anbieter von Artikeln aktiv und baut eine Online-Plattform für lokale Händler auf. Groupon wurde ursprünglich mit einem E-Mail-Newsletter mit Rabatten-Angeboten groß. Inzwischen setzt Konzernchef Eric Lefkofsky auf eine Deal-Datenbank, die von den Kunden jederzeit durchsucht werden kann.

Diese Umstellung habe den Umsatzsprung von gut 24 Prozent in den USA angetrieben, betonte Finanzchef Childs. In Europa lege Groupon erst die ersten Grundsteine für diese Plattform. Hierzulande drückte der starke Dollar die Geschäftszahlen – er lässt die Euro-Einnahmen bei der Umrechnung in die US-Währung in der Bilanz niedriger erscheinen. „Durch die Währungskurse gibt es erheblichen Gegenwind“, sagte Childs. Der Effekt senkte den Umsatz nach Rechnung von Groupon um 32,5 Millionen Dollar.

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Aufstieg aus dem Kurskeller

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