Regelung gilt vorerst bis Mai 2006
Telekom-Kunden drohen Preissteigerungen

Knapp drei Dutzend Betreiber von regionalen Telefonnetzen dürfen künftig von der Deutschen Telekom höhere Preise für ankommende Gespräche verlangen. Dies beschloss die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post am Dienstag in Bonn.

HB BONN. Die Kunden der Deutschen Telekom müssen sich nach dieser Entscheidung auf höhere Telefonkosten einstellen. Die kommunalen Telekomanbieter könnten für die Nutzung ihrer Netze im Durchschnitt 25 % mehr als die Telekom veranschlagen, teilte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) mit. Die Telekom prüft rechtliche Schritte gegen die Entscheidung.

Nach Angaben der Behörde verteuern sich durch die Entscheidung Telefongespräche zwischen den Netzen der Telekom und den kommunalen Anbietern im Durchschnitt um 0,17 Cent pro Minute. Der Bonner Konzern, der die Mehrkosten tragen soll, will die Belastungen an ihre Kunden weitergeben. „Für T-Com-Kunden könnte dies zu Mehrkosten von 0,2 Cent je Minute führen“, sagte ein Sprecher der Festnetzsparte T- Com.

Die Entscheidung der RegTP bezeichnete er als „nicht nachvollziehbar“. „Hier werden auf dem Rücken der Kunden Geschäftsmodelle schöngerechnet“, sagte der Sprecher. Von den Neuregelung profitieren regionale Telefongesellschaften wie NetCologne (Köln), HanseNet (Hamburg) und BerliKomm (Berlin).

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