Regulierer genehmigt neue Tarife mit Freiminuten
Telekom darf XXL-Tarif ausweiten

Die Deutsche Telekom kann vom 1. Oktober an ihren rund 40 Millionen Kunden in Deutschland neue Tarife mit Freiminuten anbieten.

Reuters BONN. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post habe die beantragten Tarife genehmigt, wonach die Kunden gegen ein Aufgeld kostenlose Gespräche an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen führen können oder 120 Freiminuten bekommen, teilte die Telekom in Bonn mit. Bei der Behörde war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Gegen die beiden neuen Tarife hatten die Wettbewerber der Telekom Bedenken angemeldet, da sie Druck auf ihre Gewinnmargen erwarten. Die Telekom verspricht sich von den Tarifen eine Stabilisierung ihres Marktanteils bei Ortsnetz- und Ferngesprächen, muss jedoch wie in der Vergangenheit mit schrumpfenden Margen rechnen.

Die neuen Tarife sehen vor, dass die Telekom-Kunden für 4,22 Euro extra im Monat zwei Stunden deutschlandweit kostenlose Gespräche im Festnetz führen können. Außerdem sollen künftig gegen einen Aufschlag von 9,22 Euro im Monat alle deutschlandweiten Gespräche im Festnetz an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen kostenlos sein.

Bislang nutzen bereits drei Millionen Telekom-Kunden die Tarifoption der Telekom, gegen einen monatlichen Aufschlag von 7,61 Euro an Sonn- und Feiertagen deutschlandweit kostenlose Telefonate im Festnetz zu führen. Mit der Ausweitung dieser Tarifoption auf Samstage will die Telekom an diesen Kundenzulauf anknüpfen und verspricht sich davon unter dem Strich Mehreinnahmen. Für kostenlose Samstags-Gespräche sollen die Kunden den Telekom-Plänen zufolge 1,61 Euro zusätzlich bezahlen.

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