Regulierer gibt neue Frist
Telekom bei Wiederverkauf Nachbesserungsfrist

Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat der Deutschen Telekom eine zweimonatige Frist zur Nachbesserung ihres Angebots für Wiederverkäufer eingeräumt.

Reuters BONN. Bis die Regulierungsbehörde ein neues Angebot genehmigt hat, ist ein Wiederverkauf durch Telekom-Konkurrenten nicht möglich.

Das bislang vorliegende Angebot sei in maßgeblichen Teilen missbräuchlich, teilte die Behörde am Freitag mit. Die Telekom sei aufgefordert worden, innerhalb von zwei Monaten ein verändertes Angebot zum Wiederverkauf eigener Dienstleistungen durch andere Unternehmen vorzulegen. Insbesondere müsse das neue Angebot vorsehen, dass die Wettbewerber Telefon-Anschlüsse und Verbindungsleistungen der Telekom getrennt von einander zum Wiederverkauf auf eigene Rechnung beziehen können.

Das Angebot der Telekom sah den Angaben zufolge vor, dass Anschlüsse und Verbindungsminuten nur als Paket zum Wiederverkauf abgegeben werden sollen. Über die Preiskonditionen für den Wiederverkauf (so genanntes Resale) werde erst nach Vorlage des neuen Telekom-Angebots entschieden, teilte die Behörde mit.

Die jüngste Entscheidung der Regulierungsbehörde geht auf eine Beschwerde der deutschen Tochter des schwedischen Telekom-Anbieters Tele2 zurück. Das in Konkurrenz zur Deutschen Telekom stehende Unternehmen hatte mit der Telekom über die Bedingungen verhandelt, zu denen es Telekom-Dienste beziehen und auf eigene Rechnung weiterveräußern kann. Über die Bedingungen konnten sich die Konkurrenten nicht einigen, woraufhin sich Tele2 an die Regulierungsbehörde als Marktaufsicht wandte.

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