Rekordverlust eingefahren
Sony Deutschland streicht 160 Arbeitsplätze

Nach einem Rekordverlust von mehr als 50 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr 2003/04 (31. März) streicht Sony Deutschland 160 der rund 850 Stellen. Weitere 130 Arbeitsplätze sollen an einen externen Dienstleister fallen.

HB KÖLN. Zum Ende des laufenden Geschäftsjahres werde Sony Deutschland damit insgesamt noch 560 fest angestellte Mitarbeiter haben, teilte Sony am Freitag in Köln mit.

Der Umsatz der Sony Deutschland GmbH schrumpfte im Geschäftsjahr 2003/04 um 11 Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Der Rekordverlust von nun 50 Millionen Euro wurde mit dem schwierigen konjunkturellen Umfeld sowie Aufwendungen für das Restrukturierungsprogramm begründet. Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2002/03 hatte der Verlust noch bei 4,5 Millionen Euro gelegen.

Durch die Umstrukturierung hofft der Konzern, noch im laufenden Geschäftsjahr im operativen Geschäft wieder in die Gewinnzone zu kommen. Für das Geschäftsjahr 2005/06 prognostiziert die Geschäftsführung wieder ein Wachsen des Konzerns. Dazu will Sony Deutschland künftig stärker mit den Schwestergesellschaften Sony Music, Sony Computer Entertainment, Sony Pictures Entertainment und Sony Ericsson zusammenarbeiten.

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