Rene Obermann
Steve Jobs war ein Revolutionär

Perfektionismus Ästhetik, Einfachheit und Kundennutzen. So beschreibt Telekom-Chef René Obermann im Handelsblatt die Gründe des Erfolgs von Steve Jobs, dem verstorbenen Apple-Gründer.
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DüsseldorfTelekom-Chef René Obermann hat den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs als genialen Unternehmer gepriesen. "Bedeutende Innovationen werden oft nur gegen viele Widerstände und Skeptiker geschaffen. Ich habe in meinem Leben bisher keinen Innovator kennen gelernt, der so konsequent seinen Weg gegangen ist. Und keinen, der eine so starke Unternehmenskultur erschaffen hat. Seine Handschrift wird das Unternehmen Apple noch lange prägen", schreibt Obermann in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt (Freitag-Ausgabe).

Er habe den ehemaligen Apple-Chef als "knallharten Verhandler" kennengelernt, der genau gewusst habe, was er wollte. "Er war ein Mann der deutlichen Worte, der schnell die so typisch amerikanische Zurückhaltung ablegte, wenn ihm etwas nicht gefiel", erinnert sich der Manager. Sein Erfolg habe vor allem auf seinem Mut zur Reduktion basiert, seinem Perfektionismus in Sachen Ästhetik, Einfachheit und Kundennutzen. Eben dieser unbedingte Wille, technische Dinge einfach und schön zu machen.

"Es gab Rechner vor dem Mac, es gab MP3-Player vor dem iPod und es gab Smartphones vor dem iPhone. Ein Unterschied war, dass mit Apple erstmals Internet und all die vielen Anwendungen, insbesondere Musik, Fotos und Videos, nahtlos über Computer, Smartphone und Tablet zugänglich waren. Sogar das Bezahlen im Internet wurde unkompliziert", schreibt Obermann.

Kommentare zu " Rene Obermann: Steve Jobs war ein Revolutionär"

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  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit Steve Jobs ist zweifellos eine bedeutende und prägende PErsönlichkeit unserer Zeit verstorben. Eine angemessene Berichterstattung ist dort definitv geboten.
    Aber ist es noch angemessen, die gesamte Titelseite der Druckausgabe dieser traurigen Nachricht bzw. dem Verstorbenen zu widmen.
    Bei allem Respekt vor Steve Jobs sage ich dazu ganz klar "nein"! Die Medien (Ihre Konkurrenz vonder FTD und andere Medien sind in dem Punkt ja um keinen Deut besser!)haben hier - mal wieder - jedes Maß verloren und geben sich ungeniert der Idolisierung hin. Das ist nur noch unschön!
    Florian Pollack,Leipzig

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