Research in Motion
Weiterer Rückschlag für Blackberry-Hersteller

Für Research in Motion kommt es derzeit knüppeldick: Der Konzern verliert rasant Marktanteile, der Aktienkurs stürzt ab - und jetzt laufen auch noch die Topmanager davon.
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TorontoDie schlechten Nachrichten reißen beim Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) nicht ab: Nach dem Rückzug eines zweiten Marketing-Managers gab die Aktie des Apple-Konkurrenten sieben Prozent nach. Brian Wallace wechselt zu Samsung Electronics und damit zu einem der Konzerne, die RIM derzeit Marktanteile abnehmen.

Wie auch Konkurrent Nokia verliert RIM derzeit Marktanteile an Apples iPhone und die starke Konkurrenz rund um Googles Android, an der Spitze Samsung, HTC und Motorola. RIMs Problem: Das Unternehmen ist in einer kompletten Umgestaltungsphase, in der von einem alten Betriebssystem der Smartphones auf ein neues umgestellt wird, und die Einführung der neuen Modelle verzögert sich immer weiter.

„Das Geschäftsjahr hat schwierig begonnen und der Einbruch, den wir im ersten Quartal gesehen haben, setzt sich auch im laufenden Quartal fort“, räumte Co-CEO Jim Balsillie jüngst bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse ein. Neue Produkte werden „im späten August“ auf den Markt kommen statt im laufenden Quartal. Die Prognosen werden deshalb gesenkt. Die RIM-Aktie schloss am Montag bei 25,89 Dollar. Damit hat sie mehr als die Hälfte ihres Werts in diesem Jahr eingebüßt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

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