Restrukturierung abgeschlossen
Anleihegläubiger erlassen EM.TV Schulden

Der angeschlagene Münchener Filmrechtehändler EM.TV hat im Rahmen seiner Neuordnung den erwarteten Erlassvertrag mit der Mehrheit seiner Anleihegläubiger vereinbart.

HB MÜNCHEN. Gemäß dem Sanierungsplan sei am Dienstag ein entsprechender Vertrag mit 94,22 % der Anleihe-Gläubiger geschlossen worden, teilte EM.TV am Abend mit. Demnach verzichteten die Gläubiger mit sofortiger Wirkung auf sämtliche Rechte und Pflichten aus der Wandelanleihe über 469 Mill. €. Im Gegenzug sollen sie unter anderem die Mehrheit an einer neuen EM.TV erhalten. Dieser Schritt sei für den 5. April geplant, hieß es. „Damit ist die Restrukturierung der EM.TV & Merchandising AG abgeschlossen“, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in München mit.

EM.TV konnte die im kommenden Jahr fällige Anleihe nicht zurückzahlen und war daher von der Pleite bedroht. In einjährigen Verhandlungen war mit den Gläubigern ein Rettungskonzept ausgehandelt worden. Demnach sollen sie unter anderem den Erlös aus dem Verkauf eines 45-Prozent-Anteils an der Tele München Gruppe und 20 Mill. € in bar bekommen.

In den kommenden Wochen stehe nun die Verschmelzung der EM.TV & Merchandising AG auf die EM.TV Vermögensverwaltungs AG an, die dann unter dem Namen EM.TV AG firmieren werde. Die Aktien des neuen Unternehmens sollen im Geregelten Markt der Frankfurter Börse notiert werden.

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