Reuters-Übernahme
Thomson Financial outet sich

Branchenkenner hatten es bereits vermutet, Medien es bereits unter Berufung auf Branchenkreise berichtet. Nun ist es offiziell: Der kanadische Finanzdaten-Dienstleister Thomson Financial ist an der britischen Nachrichtenagentur Reuters interessiert.

HB LONDON Dem Reuters-Vorstand sei eine „vorläufige Übernahmeanfrage“ präsentiert worden, „die in einem konkreten Gebot endet, oder auch nicht“, teilte Thomson am späten Montagabend mit. Weitere Mitteilungen würden zu gegebener Zeit gemacht. Über die Höhe eines Angebots machte das Unternehmen keine Angaben.

Reuters kommentierte die Mitteilung zunächst nicht. Das britische Unternehmen hatte vergangene Woche mitgeteilt, eine Übernahmeanfrage von einem unbenannten Bieter erhalten zu haben.

Die Spekulationen über die Höhe eines möglichen Angebots schwanken zwischen 6 und 8 Mrd. Pfund. Thomson und Reuters würden zusammen den Marktführer bei Finanzinformationen, die US-amerikanische Bloomberg, übertreffen.

Von einer Übernahme müssen die Direktoren der Founders Share Company überzeugt werden, die darüber wachen sollen, dass Reuters unabhängig bleibt. Diese haben das Recht, eine Übernahme mit einer so genannten „goldenen Aktie“ zu blockieren.

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