Rote Zahlen
Alcatel-Lucent verfehlt Erwartungen

Der Konzernumbau und der starke Euro haben ihre Spuren in der Bilanz des Telekomausrüsters Alcatel-Lucent hinterlassen. Im Auftaktquartal schrieb der Konzern weiter rote Zahlen. Vorstandschefin Patricia Russo äußerte sich zurückhaltend für das laufende Jahr.

dpa-afx PARIS. Der Telekomausrüster Alcatel-Lucent sieht die Branche in diesem Jahr durch den starken Euro belastet. Für die weltweite Industrie werde daher nur noch mit einem gegenüber dem Vorjahr stabilen Umsatz gerechnet, sagte Vorstandschefin Patricia Russo am Mittwoch in Paris. Zuvor hatte sie einen leichten Zuwachs für möglich gehalten. Von der Entwicklung bleibt das angeschlagene Unternehmen nicht verschont: Alcatel-Lucent werde im Gesamtjahr ein Umsatzminus von rund fünf Prozent verzeichnen, da rund die Hälfte der Erlöse im Dollar-Raum erwirtschaftet würden.

Der Konzernumbau und die starke europäische Gemeinschaftswährung hinterließen ihre Spuren in der Bilanz der Gesellschaft. Im Auftaktquartal schrieb der Konzern weiter rote Zahlen. Der Fehlbetrag beläuft sich auf 181 Mill. Euro. Bereinigt um Sondereffekte waren es noch minus 95 Mill. Euro nach einem Gewinn von 199 Mill. Euro im Vorjahr. Operativ wies Alcatel-Lucent ein bereinigtes Ergebnis von 36 Mill. Euro aus nach einem Verlust von 244 Mill. Euro im ersten Quartal des Vorjahres. Die Erwartungen der Analysten wurden damit klar verfehlt.

Auch der Umsatz hinkte mit einem Rückgang von 0,5 Prozent auf 3,86 Mrd. Euro hinter den Prognosen der Experten zurück.

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