Rote Zahlen
Farmville-Erfinder Zynga hat Pech im Spiel

Mit Facebook-Spielen wie „Farmville“ hat Zynga Furore gemacht. Doch von Nachfolgerspielen wollen nur wenige Nutzer etwas wissen. Das schlägt sich empfindlich in den Quartalszahlen nieder.
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New YorkDem Online-Spiele-Entwickler Zynga laufen die Nutzer davon. Im zweiten Quartal zogen die Spiele des Unternehmens 187 Millionen aktive Nutzer im Monat an. Das waren 39 Prozent weniger als vor einem Jahr und gut ein Viertel weniger als noch im ersten Vierteljahr.

Die Abwanderung schlug sich auch in den Geschäftszahlen nieder. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 230,7 Millionen Dollar ein, wie Zynga nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Das Unternehmen verbuchte ein Minus von 15,8 Millionen Dollar nach einem Verlust von 22,8 Millionen vor einem Jahr. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als zwölf Prozent.

Zynga war einst mit Facebook-Spielen wie „Farmville“ oder „Cityville“ sehr erfolgreich, schaffte es jedoch nicht, mit neuen Hits daran anzuknüpfen. Die Firma aus San Francisco hatte vor kurzem mehr als 500 Mitarbeiter entlassen und Gründer Marc Pincus an der Spitze durch Xbox-Chef Don Mattrick ersetzt. Er setzte erste Akzente: Zynga zog den Antrag auf eine Glücksspiel-Lizenz in den USA zurück.

Pincus setzte massiv auf das Glücksspiel, um das Steuer herumzureißen. Jetzt hieß es, man werde zunächst einmal den ersten Test in dem Bereich in Großbritannien beobachten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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