Rückgang im ersten Quartal
Bell South hat operativ weniger verdient

Im ersten Quartal des laufenden Jahres musste der US-Telekomkonzern Bell South einen Rückgang seines operativen Gewinns hinnehmen.

HB WASHINGTON. Der Rückgang sei auf höhere Kosten nach der Übernahme von At&T Wireless durch das Bell-South-Gemeinschaftsunternehmen Cingular Wireless zurückzuführen, teilte Bell South am Donnerstag mit. Unter Berücksichtigung seines 40-prozentigen Anteils an Cingular Wireless, aber um Sonderposten und aufgegebene Geschäftsaktivitäten bereinigt, habe Bell South einen operativen Gewinn von 718 Mill. Dollar oder 39 Cent pro Aktie erzielt nach 888 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis entspricht den Erwartungen der von Reuters befragten Analysten. Der Umsatz legte 27 % zu und lag mit 8,3 Mrd. Dollar über den Erwartungen von 8,2 Mrd. Dollar.

Cingular ist mit der Übernahme von AT&t Wireless zum größten US-Mobilfunkunternehmen avanciert. Im ersten Quartal hat Cingular 1,4 Mill. neue Kunden gewonnen. Bell South ist in den USA der drittgrößte Anbieter von Ortsgesprächen.

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