Rundfunkanstalt
Letzter Funke von Citadel

Die Medienkrise in den USA hat ihr nächstes Opfer. Der drittgrößte Rundfunkkonzern der Vereinigten Staaten ist insolvent. Zu Citadel gehören 200 Radiosender.
  • 0

HB NEW YORK. Der drittgrößte US-Rundfunkkonzern Citadel Broadcasting ist pleite. Das Unternehmen teilte am Sonntag mit, Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts beantragt zu haben. Der Schritt ist Teil einer Vereinbarung der Sendergruppe mit über 60 Prozent ihrer bevorrechtigten Gläubiger. Demnach sollen dem Unternehmen im Rahmen einer Umschuldung rund 1,4 Mrd. Dollar an Schulden erlassen werden. Zudem werden die Gläubiger dem Unternehmen den Angaben zufolge für die Umstrukturierung rund 36 Mio. Dollar in bar zur Verfügung stellen.

Zu der Sendergruppe gehören insgesamt mehr als 200 Radiostationen. Nach den Worten von Citadel-Chef Farid Suleman werden die Geschäfte des Konzerns normal weiterlaufen. Das Unternehmen will die Umstrukturierung demnach so rasch wie möglich hinter sich bringen.Citadel hatte im vergangenen Quartal einen Umsatzrückgang von 14 Prozent auf 183 Mio. Dollar und einen Verlust von acht Cent je Aktie verbucht.

Kommentare zu " Rundfunkanstalt: Letzter Funke von Citadel"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%