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22.12.2006 
Anteilstausch mit Rivalen Malone

Rupert Murdoch kann aufatmen

Die Kontrolle des Medienmoguls Rupert Murdoch über sein Imperium ist nicht mehr gefährdet. Nach mehrjährigen Verhandlungen gibt der Medienunternehmer John Malone seinen Anteil an News Corp. wieder ab.

Rupert Murdoch behält die Kontrolle. Foto: apLupe

Rupert Murdoch behält die Kontrolle. Foto: ap

HB NEW YORK. News Corp gibt nach eigenen Angaben vom Freitag seine Kontrollbeteiligung an dem Unternehmen DirecTV an die Liberty Media ab und erhält im Gegenzug die Anteile im Volumen von etwa elf Mrd. Dollar, die Liberty an News Corp hält.

Liberty-Chef John Malone und Murdoch waren früher Verbündete: Malone hatte seinen jetzigen Konkurrenten einst vor dem Konkurs gerettet. Allerdings hatte Murdoch Maßnahmen gegen eine mögliche feindliche Übernahme ergriffen, nachdem Malone seinen News-Corp-Anteil 2004 auf 20 Prozent gesteigert hatte. News Corp besitzt unter anderem den Filmkonzern 20th Century Fox und die Online-Plattform MySpace.

Mit der Vereinbarung enden fast zweijährige Verhandlungen zwischen Murdoch und Malone. News Corp zufolge geht der 38,5-Prozent-Anteil, den die Firma bislang an dem führenden US-Satelliten-Fernsehbetreiber DirecTV hielt, nun an Liberty. Zudem erhalte Liberty 550 Mill. Dollar in bar und drei regionale Sport-Sender. Dafür gebe Liberty seinen News Corp-Anteil von aktuell 16,3 Prozent an News Corp ab. Die Führungsgremien der beiden Konzerne haben dem Anteilstausch bereits zugestimmt, der bis in der zweiten Jahreshälfte 2007 abgeschlossen werden soll.

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