Saban plant keinen Ausstieg aus der Senderfamilie: Murdoch lässt ProSiebenSat.1 kalt

Saban plant keinen Ausstieg aus der Senderfamilie
Murdoch lässt ProSiebenSat.1 kalt

Der Medienunternehmer Rupert Murdoch hat ein Interesse an der Übernahme des Fernsehsenders ProSiebenSat.1 kategorisch zurückgewiesen. Springer-Chef Mathias Döpfner habe bei einem Besuch bei Saban in Los Angeles Chancen für eine Übernahme von dessen ProSieben-Mehrheitsanteil sondiert, hieß es.

HB LONDON. Auf die Frage, ob er Pläne habe, ProSieben zu übernehmen, sagte Murdoch in einer Telefonkonferenz am Mittwoch: „Nein, überhaupt nicht.“ Der Name des Eigentümers des Medienkonzerns News Corp war in Medienberichten genannt worden, in denen es um Spekulationen um einen Verkauf von ProSieben an den Verlag Axel Springer ging. Gerüchten zufolge wolle News Corp 2 Milliarden Euro für den Anteil des US-Unternehmers Haim Saban an ProSieben bieten, hatte die „Börsen-Zeitung“ berichtet.

Springer-Chef Mathias Döpfner habe bei einem Besuch bei Saban in Los Angeles Chancen für eine Übernahme von dessen ProSieben-Mehrheitsanteil sondiert, hatte es am Wochenende in mehreren Medienberichten geheißen. In Branchenkreisen hieß es dazu, dass ein Eigentümerwechsel kurzfristig nicht bevorstehe. Der seit gut zwei Jahren bei ProSieben engagierte Saban plane keinen Ausstieg aus der Senderfamilie.

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