Salesforce
SAP-Rivale kehrt in Gewinnzone zurück

Salesforce schreibt wieder schwarze Zahlen. Der US-Konzern erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal einen Überschuss von 51 Millionen Dollar. Konkurrent SAP ist für das Jahresende deutlich ambitionierter.
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San FranciscoDer SAP-Konkurrent Salesforce ist im abgelaufenen Quartal trotz hoher Marketingausgaben in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Überschuss lag bei rund 51 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von etwa 37 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wie das US-Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Salesforce gilt als Pionier im Geschäft mit Cloud-Software. Während Wettbewerber wie SAP und Oracle lange fast ausschließlich auf den Verkauf von Lizenzen setzten, bietet Salesforce aus San Francisco seit 1999 Unternehmensanwendungen aus dem Internet an.

Zuletzt wurden Zweifel an den Wachstumschancen laut. „Wer Salesforce nutzen will, tut es bereits, weswegen es ohne neue Angebote schwerer und schwerer wird, zu wachsen“, sagte Adam Sarhan vom Investmentberater 50 Park Investments. Die Salesforce-Aktie gab nachbörslich fast zwei Prozent nach. Jüngste Initiativen wie die Plattform für Künstliche Intelligenz (KI) Einstein und der Kauf des Dokumente-Start-ups Quip müssen erst noch zeigen, dass sie ein Erfolg sind.

Von August bis Oktober stieg der Umsatz um rund 25 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Dollar. Dabei fiel das Wachstum in Europa mit 33 Prozent deutlich stärker aus als im Heimatmarkt, wo Salesforce nur um 21 Prozent zulegen konnte. Fürs Jahresende rechnet das Unternehmen mit einem Erlösplus zwischen 22 und 23 Prozent. Der Konkurrent aus Walldorf hingegen will im Schlussquartal sein Geschäft mit Cloud-Software mindestens um 35 Prozent steigern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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