Samsung

Neuer Ärger mit älterem Smartphone-Modell

Auf dem Flug einer indischen Airline soll ein älteres Samsung-Smartphone angefangen haben zu qualmen – die indische Luftfahrtbehörde will Passagieren nun empfehlen, Smartphones der Note-Serie nicht an Bord zu nehmen.
Nach der Affäre um entflammbare Galaxy Note 7-Akkus, gibt es nun auch Ärger um ein Smartphone des Modells Galaxy Note 2. Quelle: Reuters
Neuer Ärger mit altem Smartphone

Nach der Affäre um entflammbare Galaxy Note 7-Akkus, gibt es nun auch Ärger um ein Smartphone des Modells Galaxy Note 2.

(Foto: Reuters)

Neu DehliNach den Problemen mit seinem neuen Top-Modell Galaxy Note 7 droht Samsung nun auch Ungemach mit einer älteren Smartphone-Serie. Nach Angaben der indischen Luftfahrtbehörde DGAC fing ein Smartphone vom Modell Samsung Galaxy Note 2 während eines Flugs der Airline Indigo von Chennai nach Singapur an zu qualmen.

Passiere hätten die Flugbegleiter auf Rauch und Funken aufmerksam gemacht, die aus einem der Handgepäckfächer aufstiegen seien. Es sei kein Schaden entstanden und das Flugzeug sei sicher gelandet. Dennoch will die indische Luftfahrtbehörde nun Fluggesellschaften dazu anhalten, ihre Passagiere aufzufordern, Smartphones der Samsung-Note-Serie nicht mit an Bord zu nehmen oder zumindest während des Fluges ausgeschalten zu lassen.

Vom Technik-Knochen zur Wunder-Flunder
Nokia Communicator 9000
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Der Pionier der Smartphone-Ära: Im Jahr 1996 – über zehn Jahre vor dem ersten iPhone – stellte Nokia auf der Cebit in Hannover den „Communicator“ vor. Das rund 2700 Mark teure und gut 400 Gramm schwere Gerät wurde als „Büro im Westentaschenformat“ angepriesen. Eine der wichtigsten Funktionen: Der aufklappbare Communicator konnte Faxe senden und empfangen. Außerdem gab es einen elektronischen Kalender, ein digitales Adressbuch und einen Taschenrechner.

Nokia N-Gage
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Lange vor Angry Birds und Pokémon Go experimentierte auch Nokia mit einer Mischung aus Handy und Spielkonsole: 2003 kam das N-Gage auf den Markt. Das erste echte Spiele-Handy des finnischen Konzerns machte zwar viele Schlagzeilen, fand aber nicht so viele Käufer. Nur wenige Entwickler schrieben Spiele für den Mini-Bildschirm, zudem war das Gerät nicht gerade billig. Geradezu absurd: Um Spiele auszutauschen, musste man den Akku herausnehmen. Nokia stellte die Serie später ein.

Blackberry-Modelle
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Die Ära der frühen Business-Smartphones prägte die Firma Blackberry: Die Kanadier brachten Anfang der 2000er Jahre die ersten Handys auf den Markt, mit denen telefoniert und E-Mails empfangen werden konnten. Charakteristisch bis heute: Die physikalische Tastatur der Smartphones (auch wenn Blackberry inzwischen reine Touchscreen-Geräte anbietet).

Steve Jobs mit dem ersten iPhone
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Nokia, Blackberry, Motorola: Sie alle wurden kalt erwischt von der Präsentation, die Steve Jobs im Januar 2007 hielt: Der damalige Apple-Chef versprach dem Publikum gleich drei Geräte in einem: einen Musikplayer mit Touch-Bedienung, ein revolutionäres Telefon und einen grundlegend neu konzipierten Internet-Kommunikator. Das iPhone betrat die Bühne und sollte den Markt grundlegend umkrempeln. Apples Konkurrenten hatten noch Jahre später große Schwierigkeiten, eine angemessene Antwort zu geben.

Das HTC Dream (G1) mit Android-Betriebssystem
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Nur Google mit seinem damaligen Chef Eric Schmidt war gut vorbereitet. Schmidt saß seit 2006 auch im Verwaltungsrat von Apple und hatte wohl mitbekommen, in welche Richtung sich der Zukunftstrend im Mobilfunk bewegen wird. Schon im Sommer 2005 hatte Google das Start-up Android übernommen, um eine Steuerungssoftware für Kameras zu entwickeln. Doch nach der iPhone-Premiere wurde das Projekt neu ausgerichtet. Im Oktober 2008 kam mit dem HTC Dream das erste Android-Smartphone auf den Markt.

Smartphone Galaxy Note von 2012
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Neben Google kann sich Samsung als Gewinner des danach einsetzenden Android-Booms fühlen. Im ersten Quartal 2012 lösten der südkoreanische Konzern Nokia als weltgrößten Mobiltelefonhersteller ab. Der langjährige Marktführer war mit seinem eigenen Betriebssystem nicht gegen iOS von Apple oder Android von Google angekommen.

Microsoft kauft Handy-Geschäft von Nokia
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Schließlich trat der Software-Riese Microsoft im April 2014 als Retter in der Not auf und kaufte die Handy-Sparte von Nokia für knapp 9,5 Milliarden Dollar. Doch der Deal konnte die Nokia-Smartphones nicht vor dem Untergang bewahren: Nach einer Serie von schlechten Quartalsergebnissen wurde die Sparte vom neuen Microsoft-Chef Satya Nadella fast vollständig abgewickelt. Den Namen Nokia ließ Microsoft schon vorher verschwinden.

Ähnliche Vorfälle zum Galaxy Note 2, das 2012 auf den Markt kam, sind bislang nicht bekannt. Ein Sprecher von Samsung sagte, das Unternehmen werde den Vorgang prüfen. Samsung leidet derzeit massiv unter der Affäre um defekte Akkus seines neuen Vorzeige-Smartphones Galaxy Note 7, das seit 1. September auf dem Markt ist. Da die Akkus der Handys Feuer fangen können, rät Samsung seinen Kunden, die bereits verkauften 2,5 Millionen Geräte abzuschalten und nicht zu benutzen.

In den USA ruft Samsung alleine eine Million Smartphones zurück. Wie zuvor bereits zahlreiche Fluggesellschaften und die chinesische Flugaufsicht untersagte die US-Flugaufsicht FAA die Nutzung der Telefone an Bord von Flugzeugen.

  • rtr
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