Sanierung läuft
US-Mobilfunker Sprint übertrifft Erwartungen

Das Sanierungsprogramm beim drittgrößten US-Mobilfunkkonzern Sprint Nextel beginnt zu greifen. Zwar fiel der Nettogewinn im zweiten Quartal wegen Sonderposten um mehr als 90 Prozent auf 19 Mill. Dollar, doch konnten Marktteilnehmer diesem geschrumpften Erlös auch Positives abgewinnen.

HB NEW YORK. Rechnet man die Einmalfaktoren heraus, übertraf das am Mittwoch vorgelegte Ergebnis aber die Markterwartungen. Der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf knapp 10,2 Mrd. Dollar. Das Unternehmen konnte auch erstmals seit einem Dreivierteljahr wieder einen Zuwachs an Vertragskunden verzeichnen. Sprint hatte in den vorangegangenen drei Quartalen hier mit einem Rückgang zu kämpfen. Nun konnte das Unternehmen 16 000 neue Vertragskunden hinzugewinnen.

Analysten hatten zwar im Schnitt mit 28 000 gerechnet, doch sahen Anleger das Kundenplus als gutes Zeichen: Die Sprint-Aktie legte zu US-Börsenbeginn 2,5 Prozent zu. Seit Januar konnte das Papier in der Hoffnung auf eine Trendwende rund 16 Prozent gewinnen. Damals kündigte das Unternehmen an, im Jahresverlauf 5000 Stellen abzubauen.

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