SAP-Konkurrent mit Gewinn - Ausblick vorsichtig
Siebel spürt die Trendwende

Unterm Strich hat der US-Softwareanbieter und SAP-Konkurrent Siebel Systems im vierten Quartal 2003 wieder einen Gewinn erzielt. Zwar sind dabei die Umsätze zurückgegangen, das Ergebnis war aber im Rahmen der Erwartungen. Analysten zufolge sanken Siebel-Aktien jedoch wegen des vorsichtigen Ausblicks nachbörslich, nachdem sie zunächst noch positiv auf die Zahlen reagiert hatten.

HB SAN FRANCISCO. Im abgelaufenen Quartal sei eine Trendwende bei den Investitionen in Informationstechnologie spürbar gewesen, teilte Siebel am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Da abzuwarten bleibe, ob sich die Erholung fortsetze und wie sich die Wirtschaft insgesamt im Jahresverlauf entwickele, verzichte Siebel auf einen konkreten Ausblick für das Gesamtjahr. Analysten werteten die Prognosen als „konservativ“.

Im vierten Quartal habe es ein bedeutend verbessertes Umfeld bei den Investitionen in Informationstechnologie gegeben, sagte Unternehmenschef Tom Siebel. Für das laufende Vierteljahr prognostizierte das in San Mateo im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Unternehmen einen Gewinn von vier bis fünf Cent je Aktie bei Umsätzen zwischen 315 Mill. und 335 Mill. Dollar. Die Erlöse aus dem Lizenz-Geschäft würden voraussichtlich bei 110 Mill. bis 125 Mill. Dollar liegen. Für das zweite Quartal erwartet Siebel sechs bis acht Cent Gewinn je Aktie und einen Umsatz von 340 Mill. bis 365 Mill. Dollar; die Einnahmen aus dem Lizenz-Geschäft würden bei 120 Mill. bis 140 Mill. Dollar liegen.

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