SAP will SAP SI integrieren und von der Börse nehmen
SAP SI behauptet sich

Der IT-Dienstleister SAP SI hat im ersten Quartal 2004 bei gestiegenem Umsatz das operative Ergebnis und das Konzernergebnis gesteigert. Auch für den weiteren Verlauf des Jahres gab sich der Konzern zuversichtlich.

HB FRANKFURT. Die Geschäftsziele für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen, das der größte europäische Software-Hersteller SAP wieder vollständig übernehmen will.

Das im Technologiewerteindex TecDax notierte Unternehmen teilte am Donnerstag vor Börsenbeginn mit, der Umsatz sei in den Monaten Januar bis März um 17,1 Prozent auf 75,9 Millionen Euro gestiegen. Auch ohne die im vergangenen Jahr zugekauften Töchter SLI und SPM hätten die Erlöse zugelegt. Alle Landesgesellschaften hätten den Umsatz organisch gesteigert. Die operative Gewinn-Marge auf Basis des Ebit (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) sei auf 13,7 Prozent nach 11,8 Prozent im Vorjahresquartal geklettert. Das Konzernergebnis stieg überproportional zum Umsatz und zum Ebit und legte den Angaben zufolge um 22,7 auf 6,7 Millionen Euro zu.

„Die positive Geschäftsentwicklung im ersten Quartal stimmt uns auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2004 zuversichtlich“, teilte das 1997 gegründete Unternehmen mit. „Wir bestätigen unsere Ziele 2004.“ Danach soll der Umsatz ohne Zukäufe um 8 bis 12 auf bis zu 314 Millionen Euro steigen und die Ebit-Marge 14 bis 15 Prozent zulegen. „Getragen von einer sich weiterhin verbessernden konjunkturellen Lage erwarten wir eine positive Geschäftsentwicklung“, hieß es in dem Quartalsbericht weiter. Der Auftragsbestand stieg binnen des ersten Quartals auf 171 Millionen Euro von 163 Millionen Euro Ende vergangenen Jahres.

SAP SI hatte im vergangenen Jahr bei branchenweit schwierigem Markt und einem starken Euro-Wechselkurs zum Dollar trotz Zukäufen eine Umsatzeinbuße von 4,4 Prozent erlitten. Die Ebit-Marge hatte sich im zurückliegenden Jahr dagegen auf 14,4 Prozent knapp verdoppelt.

Der in Deutschland, der Schweiz sowie den USA tätige Konzern gehört zu rund 70 Prozent SAP. Die Beratung von SAP-Kunden bei Installation und Wartung der Betriebssoftware stellt mit rund vier Fünfteln des Umsatzes das Kerngeschäft dar. SAP will das Unternehmen wieder integrieren und von der Börse nehmen. Die Übernahmeofferte an die Aktionäre läuft noch bis 27. Mai.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%