Schleppender Absatz führt zu hohen Rückläufen
Dreamworks sinkt in die roten Zahlen

Dreamworks Animation SKG, eines der führenden Zeichentrickfilm-Studios in den USA, rechnet für das zweite Quartal 2005 mit einem Verlust. Als Folge hat Dreamworks eine geplante Kapitalerhöhung von 500 Mill. Dollar gestrichen. Der Aktienkurs brach um über zehn Prozent ein.

je HB PORTLAND. Dreamworks geht von einem Minus von sieben bis neun Cent pro Aktie aus, nachdem bislang von einer schwarzen Null die Rede war. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr von der Mutter Dreamworks separat an die Börse gebracht wurde, senkte seine Gewinnprognose für das laufende Jahr von ein bis 1,25 Dollar auf 80 bis 90 Cent pro Aktie. 2004 erwirtschaftete Dreamworks Animation einen Reingewinn von 333 Mill. Dollar oder 4,05 Dollar pro Aktie. Neben der Verlustwarnung gab das Studio bekannt, dass die Finanzaufsicht SEC den Handel mit Dreamworks-Aktien sowie ihre Finanzberichterstattung untersucht.

Dreamworks Animation nennt als Grund vor allem den schleppenden Absatz von Shrek-II-DVDs, was zu hohen Rückläufen und Abschreibungen führe. Kritiker sehen indessen ihre Warnung bei der Erstemission im Oktober 2004 bestätigt. Nach der Einführung stieg der Kurs zeitweilig um über 50 Prozent, liegt mittlerweile aber deutlich unter dem Emissionspreis von 28 Dollar. Im ersten Quartal schleusten die Studio-Gründer massiv Anteile in den Handel. Mit 104 Millionen Stück laufen ein Viertel mehr Aktien um als Ende 2004.

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