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Schwache Nachfrage: Knapp 280 Jobs bei Gigaset gestrichen

Gigaset hat mit seinen Arbeitnehmern eine Einigung über den Stellenabbau erzielt. Der Telefonherstellet wird 279 Jobs streichen, und zwar schneller als geplant. Dafür seien die Einschnitte weniger heftig, hieß es.

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München
Gigaset kämpft mit einer schwachen Nachfrage in Europa. Quelle: dapd
Gigaset kämpft mit einer schwachen Nachfrage in Europa. Quelle: dapd

Der Telefonhersteller Gigaset hat sich mit den Arbeitnehmervertretern über den Abbau von 279 Stellen geeinigt. Die Arbeitsplätze fielen schneller weg als ursprünglich geplant, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zugleich seien die Einschnitte etwas weniger gravierend als ursprünglich anvisiert. Die Betroffenen sollen in eine Transfergesellschaft wechseln, wo sie sich ein Jahr lang nach einem neuen Job umschauen können. Drei Viertel der knapp 280 Stellen werden im Hauptwerk in Bocholt gestrichen, der Rest am Stammsitz in München.

Der Telefonhersteller Gigaset hat sich mit den Arbeitnehmervertretern über den Abbau von 279 Stellen geeinigt. Die Arbeitsplätze fielen schneller weg als ursprünglich geplant, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zugleich seien die Einschnitte etwas weniger gravierend als ursprünglich anvisiert. Die Betroffenen sollen in eine Transfergesellschaft wechseln, wo sie sich ein Jahr lang nach einem neuen Job umschauen können. Drei Viertel der knapp 280 Stellen werden im Hauptwerk in Bocholt gestrichen, der Rest am Stammsitz in München.

Gigaset kämpft mit einer schwachen Nachfrage auf dem europäischen Markt für schnurlose Telefone und will mit dem Personalkürzungen und weiteren Einsparungen seine Kosten um jährlich mindestens 30 Millionen Euro drücken. Die Lasten für den Stellenabbau stürzen die einstige Siemens -Tochter allerdings im laufenden Jahr in die roten Zahlen.

Das Betriebsergebnis (Ebitda) werde negativ ausfallen, hieß es. Bis 2015 will Gigaset durch neue Produkte und Geschäftsfelder zwischen 500 und 560 Millionen Euro einnehmen und eine Betriebsmarge von zehn bis 13 Prozent erreichen.

Gigaset kämpft mit einer schwachen Nachfrage auf dem europäischen Markt für schnurlose Telefone und will mit dem Personalkürzungen und weiteren Einsparungen seine Kosten um jährlich mindestens 30 Millionen Euro drücken. Die Lasten für den Stellenabbau stürzen die einstige Siemens -Tochter allerdings im laufenden Jahr in die roten Zahlen.

Das Betriebsergebnis (Ebitda) werde negativ ausfallen, hieß es. Bis 2015 will Gigaset durch neue Produkte und Geschäftsfelder zwischen 500 und 560 Millionen Euro einnehmen und eine Betriebsmarge von zehn bis 13 Prozent erreichen.

  • 09.10.2012, 18:10 UhrFrustus

    Der Fisch stinkt am Kopf, habe mir das SL 910 gekauft, beim 2 Defekt innerhalt eines3/4 Jahres sagte mir die Hotline ich sollte mir doch ein 2 Gerät zulegen damit ich weiter telefonieren kann. Habe das Gerät dem Geschäftsführer Charles Fränkl persönlich zugesendet nach 3 Wochen bekam ich das Gerät repariert zurück ohne ein schreiben des bedauerns. Wahrscheinlich ist in München alles voller defekter Geräte so das man sich nicht um den störenden Kunden kümmern kann .

  • 08.10.2012, 21:44 Uhrschnarch

    Also ... ich habe zu Hause ein GIGASET und bin hoch zufrieden. Schade finde ich lediglich, dass Kunden sich nicht mehr Gehäusefarben aussuchen können. DAS verprellt viele Zukunftskunden. Der Trend ist so riesig wie eine Steilwand vor den Augen; GIGASET sieht aber keine Steilwand.

    EXPORT ist auch wichtig; GIGASET kann viel aktiver mit "MADE IN GERMANY" werben. plus mehr Gehäusefarben.

  • 08.10.2012, 20:56 UhrGigasetfreund

    Der Fehlstart des SL910 mit den Akkuproblemen tat sicherlich ein übriges, wurde aber sicher aus den 2011er Rückstellungen voll abgedeckt oder müssen die Mitarbeiter jetzt mitbüßen? Zum Thema Service, direkt bei Gigaset gekauft oder beim authorisierten Fachhandel? Welches Gerät genau. Im Zweifel die 01805 333 222 anrufen, da werden Sie geholfen.

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