Schwache Prognose Disney dämpft Hoffnungen auf steigende Gewinne

Die Gewinnprognose des US-Medienkonzerns Disney enttäuscht die Anleger, die Aktie fällt: Analysten hatten einen Wachstum von drei Prozent erwartet. Firmenchef Bob Igner hat ihnen diese Hoffnung nun genommen.
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„Ich mache es wie George Lucas“

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Los AngelesDer US-Medienriese Disney hat die Anleger mit einer schwachen Gewinnprognose abgeschreckt. Im Geschäftsjahr 2017, das im September endet, dürfte das Ergebnis in etwa auf dem Vorjahresniveau bleiben, sagte Disney-Chef Bob Iger am Donnerstag. Analysten hatten zuletzt ein Wachstum von drei Prozent erwartet. Anleger reagierten enttäuscht - die Aktie fiel um vier Prozent.

Iger begründete seine Prognose unter anderem mit gestiegenen Kosten für Übertragungsrechte, überdies habe der letzte Star-Wars-Streifen „Rogue One“ nicht mit dem Erfolg des Vorgängers „The Force Awakens“ mithalten können. Ein Sorgenkind des Konzerns ist zudem der kriselnde Sportsender ESPN, der unter Zuschauerschwund leidet.

Iger konkretisierte darüber hinaus Pläne für Disneys eigenen Streaming-Dienst, der 2019 starten soll. Er machte deutlich, dass der geplante Online-Service auch Marvel- und Star-Wars-Filme umfassen dürfte. Disney hatte wegen der eigenen Ambitionen in diesem Geschäft bereits das Ende einer Lizenz-Partnerschaft mit Netflix angekündigt. Bislang war aber unklar, welche Inhalte davon betroffen sind.

  • dpa
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