Schwacher Dollar beflügelte Geschäft
Oracle spürt Anzeichen eines Konjunkturfrühlings

Das waren Töne, die man schon länger nicht mehr von Jeff Henley gehört hat: Er sei „extrem angetan“ von den Zahlen jubilierte der Finanzchef des US-Softwarekonzerns Oracle über das Ergebnis im zweiten Quartal. Auch der Ausblick kann sich sehen lassen.

HB SAN FRANCISCO. Der SAP-Konkurrent konnte im zweiten Geschäftsquartal angesichts eines verbesserten Geschäfts in Nordamerika einen höher als erwarteten Gewinn und Umsatz ausweisen. Für das laufende Quartal rechnete das Unternehmen mit einem weiteren Zuwachs. Im nachbörslichen Handel stiegen Oracle-Aktien um fast drei Prozent.

„Der Geschäftsoptimismus scheint sich zum ersten Mal seit mehreren Jahren zu verbessern“, sagte am Montag der Finanzchef des in Redwood Shores in Kalifornien ansässigen Konzerns, Jeff Henley. Im abgelaufenen Quartal per 30. November habe der Reingewinn 617 Mill. Dollar oder zwölf Cent je Aktie betragen nach 536 Mill. Dollar oder zehn Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum, teilte Oracle nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn von elf Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um acht Prozent auf 2,5 Mrd. Dollar (2,3 Milliarden). Analysten hatten hier im Schnitt 2,4 Mrd. Dollar prognostiziert.

Der Umsatz der Datenbank-Software sei um fast elf Prozent auf 712 Mill. Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen weiter mit. Henley zeigte sich „extrem angetan“ von den Ergebnissen des zweiten Geschäftsquartals. „Alle Hauptsoftwareprodukt-Kategorien und geographischen Regionen haben zugelegt.“ Zur guten Geschäftsentwicklung habe auch der schwache Dollar beigetragen.

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