Schwacher Handyabsatz
Gewinnwarnung: Motorola kündigt neue Sparrunde an

Der US-Mobilfunkhersteller Motorola reagiert auf seine anhaltend schwachen Geschäfte mit weiteren Stellenstreichungen. Damit tritt der Konzern zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate auf die Kostenbremse. Zudem werde der Verlust größer als erwartet ausfallen.

HB NEW YORK. Für das vierte Quartal erwartete der Konzern entsprechend der US-Bilanzierungsregeln GAAP einen Verlust je Aktie von 0,07 Dollar bis 0,08 Dollar, teilte der Konzern am Mittwochabend mit. Von Reuters befragte Analysten gingen bislang von 0,03 Dollar aus. Nach Abschluss der Bilanz könne der Nettoverlust noch größer ausfallen, warnte der Konzern. Der Umsatz wird demnach zwischen sieben Mrd. Dollar und 7,2 Mrd. Dollar liegen. Hier waren 7,5 Mrd. Dollar erwartet worden.

Der Konzern gab zudem einen deutlich schlechter als erwarteten Handy-Absatz bekannt. Im abgelaufenen Vierteljahr seien 19 Mio. Geräte verkauft worden. Hier war mit 22 Mio. Handys gerechnet worden.

Der Konzern kündigte für 2009 eine erneute Sparrunde an. Rund 4000 weitere Stellen sollten gestrichen werden, vornehmlich in der Mobilfunksparte. Zusammen mit den früheren Einschnitten von 800 Mio. Dollar rechnete Motorola nun mit Einsparungen in Höhe von etwa 1,5 Mrd. Dollar im laufenden Jahr.

Im Oktober trat der Konzern bereits stark auf die Kostenbremse und kündigte den Wegfall von 3000 Arbeitsplätzen an, die meisten davon ebenfalls in der Mobilfunksparte.

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