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Schwaches Sportsegment: Millionenverlust für Constantin Medien

Der Verlust von Constantin Medien weitet sich aus: Lag er im ersten Quartal 2011 noch bei 800.000 Euro, erhöhte er sich bis Ende Juni auf 1,8 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sei das aber eine Verbesserung.

Die Produktionsfirma Constantin Medien AG hatte im Jahr 2010 einen Verlust von 11,4 Millionen Euro verbucht - in diesem Jahr sieht es im Vergleich ein wenig besser aus. Quelle: dpa
Die Produktionsfirma Constantin Medien AG hatte im Jahr 2010 einen Verlust von 11,4 Millionen Euro verbucht - in diesem Jahr sieht es im Vergleich ein wenig besser aus. Quelle: dpa

MünchenDie schwache Entwicklung des Geschäfts mit Sportfernsehen und Filmlizenzen belastet das Unternehmen Constantin Medien. Nach einem Verlust von 800.000 Euro im ersten Quartal 2011 weitete sich dieser bis Ende Juni auf 1,8 Millionen Euro aus, wie die Sport1-Mutter in Ismaning bei München mitteilte. Für das Gesamtjahr blieb das Management bei dem im Frühjahr prognostizierten Minus von 6 bis 7 Millionen Euro.

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Angesichts des Verlusts von 11,4 Millionen Euro 2010 sieht der Vorstandsvorsitzende Bernhard Burgener in dieser Prognose bereits eine Verbesserung. Auch lag das Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr bei 5 Millionen Euro und damit um 1,4 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres.

Allerdings konnten die höheren Erlöse aus dem Segment Sport- und Eventmarketing - etwa der Eurovision Song Contest in Düsseldorf - die schwächere Entwicklung in den Segmenten Sport und Film nur teilweise ausgleichen. So profitierte der frühere Sportkanal DSF unter der neuen Dachmarke Sport1 kaum von den nach der Krise wieder gestiegenen Werbeetats. Der Umsatz sank um 2,2 Prozent auf 74,7 Millionen Euro. Das Segment Film stagnierte bei 89,6 Millionen Euro Umsatz.

Constantin Medien war aus einer Dreier-Allianz der Medienfirmen EM-Sport, der Filmfirma Constantin und der Highlight Communications entstanden. Großaktionär bei dem Unternehmen war bis zu seinem Tod im Juli der Medienunternehmer Leo Kirch. Das Aktienpaket von 18,7 Prozent wird weiterhin von Kirchs Familie und seinem langjährigen Geschäftspartner und Vertrauten Dieter Hahn über die Gesellschaft KF 15 gehalten.

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