Schwächeres Handygeschäft
NEC schraubt Erwartungen runter

Im abgelaufenen Quartal hat der japanische Halbleiterkonzern NEC Electronics mehr Chips für Spielekonsolen verkauft und den Verlust reduziert. Zugleich senkte das Unternehmen aber die Jahresprognose.

HB TOKIO. NEC Electronics erwartet nun ein Minus von sieben Mrd. Yen (etwa 47 Mill. Euro), wie der Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss in Tokio mitteilte. Bislang war das Unternehmen für das Geschäftsjahr bis Ende März von fünf Mrd. Yen Gewinn ausgegangen. Als Grund für die gesenkte Prognose nannte NEC höhere Entwicklungskosten und einen Umsatz unter den Erwartungen des Unternehmens.

Der operative Verlust sei im Berichtszeitraum von Juli bis September auf 1,16 Mrd. Yen von 2,34 Mrd. Yen zurückgegangen. Befragte Analysten waren im Schnitt von 2,1 Mrd. Yen Verlust ausgegangen.

NEC Electronics liefert unter anderem Chips für die Nintendo-Konsole Wii und Microsofts Spielekonsole Xbox 360. Dagegen liegt das Unternehmen hinter den Mitbewerbern bei Chips für Flüssigkristall-Bildschirme (LCD). Die Preise der Treiberchips für große LCD-Bildschirme sind wegen des großen Angebots an Flachbildschirmen in den Keller gerutscht.

Der weltweit achtgrößte Halbleiter-Hersteller gehört zu 70 Prozent der NEC Corp., die ihre Ergebnisprognose für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (30.9.) ebenfalls deutlich gesenkt hat. Wie der japanische Elektronikkonzern am Dienstag mitteilte, rechnet die Gesellschaft auf Grund eines schwächeren Geschäfts mit Mobiltelefonen auf dem Heimatmarkt mit einem nicht konsolidierten Vorsteuerverlust von 12 Mrd. Yen. Bislang hatte das Unternehmen einen Überschuss von 5,0 Mrd. Yen prognostiziert.

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