Schwarze Zahlen im ersten Quartal
Game Boy macht Nintendo Beine

Starke Nachfrage nach der tragbaren Spielkonsole Game Boy Advance (GBA) hat dem japanischen Hersteller Nintendo im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2003/2004 (zum 31. März) Gewinne beschert. Nachfrage nach der Gamecube-Konsole blieb dagegen schwach.

Reuters TOKIO. In seinem ersten Quartalsbericht überhaupt gab die Firma mit Sitz in Kyoto per 30. Juni einen Gewinn von 11,45 Mrd. Yen (84 Mill. €) bekannt und bestätigte seine Erwartung eines Gesamtjahresgewinns von 65 Mrd. Yen. Der Hersteller von Pokemon-Spielen macht üblicherweise wegen des Weihnachtsgeschäfts 70 % seiner Einnahmen in der zweiten Hälfte des Jahres.

Nintendo setzte weltweit im ersten Quartal 3,24 Mill. Einheiten des GBA wie auch der neusten Version GBA SP ab, dagegen nur 80 000 Gamecube-Konsolen. Für das Gesamtjahr hatte der Konzern im Mai als Verkaufsziel 20 Mill. GBA-Maschinen und sechs Mill. Gamecubes genannt. Die Gamecube sieht sich starker Konkurrenz durch die Playstation 2 von Sony der Xbox von Microsoft ausgesetzt. Den Umsatz bezifferte Nintendo 83,82 Mrd. Yen für das Quartal. Nintendo-Aktien schlossen 1,72 % höher bei 10 060 Yen in einem schwächeren Marktumfeld.

Analysten sehen mit Spannung einer Pressekonferenz des Nintendo-Chefs Satoru Iwata am Donnerstag entgegen, bei dem er die Geschäftsstrategie erörtern soll.

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