Schweizer Zeitungsmarkt wird neu gemischt
Wirtschaftsmagazin „Facts“ wird eingestellt

Der Schweizer Zeitungsmarkt ist weiter im Umbruch: Gestern teilte der größte innerschweizer Verlag Tamedia mit, das Nachrichtenmagazin „Facts“ solle zum 28. Juni eingestellt werden. Es ist bereits das zweite Blatt binnen kürzester Zeit, dessen Aus bekannt gegeben wird.

oli/HB ZÜRICH. In den zwölf Jahren seines Bestehens schrieb das Magazin "Facts" lediglich in einem Jahr keine Verluste, heißt es von der börsennotierten Tamedia-Gruppe. 64 Mitarbeiter verlieren nun ihre Stelle. Gleichzeitig mit „Facts“ wird auch das im Ringier-Verlag erscheinende Wirtschaftsblatt „Cash“ verschwinden, wie Ringier jüngst mitgeteilt hatte.

Damit bleiben im Segment der wöchentlich erscheinenden Titel mit einem Schwerpunkt auf der Wirtschaftsberichterstattung nur noch die zum Springer-Verlag gehörenden Blätter „Bilanz“, „Handelszeitung“ und „Stocks“. In der Schweiz wird seit Wochen darüber spekuliert, ob Springer sein Engagement weiter ausbauen will. Nach Angaben aus Branchenkreisen gibt es Verhandlungen zwischen Ringier und Springer über ein Zusammengehen. Beide Unternehmen dementieren dies allerdings.

Der kleine Schweizer Markt ist umkämpft: Tamedia hatte sich vor zwei Monaten durch einen Zukauf im eigenen Land verstärkt. Ringier kämpft im

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