Sechs Jahre nach der Pleite
Kirch-Gläubiger bekommen Geld zurück

Sechs Jahre nach dem Zusammenbruch der Kirch-Gruppe können die Gläubiger zum zweiten Mal auf etwas Geld hoffen. Rund 160 Mill. Euro sollen noch im März ausgezahlt werden.

HB MÜNCHEN. Das sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Michael Jaffé am Freitag in München. Der Gläubigerausschuss werde der Überweisung des Geldes voraussichtlich in den kommenden Tagen zustimmen. Im Frühjahr 2007 war bereits ein erster Abschlag von 300 Mill. Euro gezahlt worden.

„Das ist für ein Insolvenzverfahren sehr viel“, sagte der Sprecher. Insgesamt forderten die über 1 000 Gläubiger knapp vier Mrd. Euro. Wie üblich bei Insolvenzen werden sie aber nur einen Bruchteil davon zurückbezahlt bekommen. „Die Quote, die bereits ausgezahlt wurde, liegt bei zwölf bis 13 Prozent.“

Die Gläubiger gehen laut „Spiegel online“ davon aus, zwischen 22 und 28 Prozent ihrer Forderungen zurückzubekommen. Allerdings werde das Verfahren noch bis zu fünfeinhalb Jahre dauern. Zu den Gläubigern gehören große Banken ebenso wie Kleinstgläubiger. Die Kirch-Gruppe hatte im Frühjahr 2002 Insolvenz anmelden müssen.

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