Senkung der Betriebs- und Wartungskosten großer Computer-Systeme
SAP und Fujitsu bauen Zusammenarbeit aus

Der japanische Computerhersteller Fujitsu und das Walldorfer Softwareunternehmen SAP wollen ihre Zusammenarbeit ausweiten. Wie SAP am Dienstag mitteilte, sollen die Server-Produkte von Fujitsu mit der Anwendungssoftware von SAP verknüpft werden, um die Unternehmen auf diesem Wege bei der Reduzierung ihrer Betriebskosten zu unterstützen. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Dezember 2000 zusammen.

HB TOKIO. Die beiden Unternehmen teilten am Dienstag in Tokio mit, künftig das Computersystem FlexFrame von Fujitsu - das für SAP-Produkte gemacht ist - sowie die SAP-Anwendungsplattform NetWeaver weltweit zu vermarkten. FlexFrame sei bereits in rund 30 Unternehmen in Europa eingeführt worden, teilte Fujitsu mit.

Mit dem System können Firmen bei der Installierung und dem Betrieb ihrer Computersysteme massiv Kosten einsparen. Bis Ende 2005 wollen die beiden Unternehmen 300 kombinierte Systeme von FlexFrame und NetWeaver verkaufen. Bislang konzentrierte sich die Zusammenarbeit von Fujitsu und SAP auf die Bereiche Marketing und Kundenbetreuung.

Da die Computersysteme der Unternehmen immer größer und komplexer würden, benötigen die SAP-Kunden gegenwärtig weitere Computer-Server, um die Anwendungen laufen lassen zu können. Die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Fujitsu ermögliche es den bisherigen Nutzern der SAP-Firmenanwendungen dagegen, die Zahl der Server zu reduzieren. Dadurch würden die Kosten für den Betrieb und die Wartung großer Computer-Systeme um mehr als 30 % gesenkt.

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