Servus TV Red-Bull-Sender macht in Deutschland dicht

Dietrich Mateschitz stellt seinen Sender Servus TV in Deutschland und der Schweiz ein. Der Kanal des Red-Bull-Gründers hat es nie geschafft, hier Fuß zu fassen. Komplett verzichten müssen Servus-Fans aber nicht.
Update: 02.08.2016 - 11:04 Uhr
Der Österreicher stellt seinen Sender „Servus TV“ in Deutschland ein. Quelle: dpa
Dietrich Mateschitz

Der Österreicher stellt seinen Sender „Servus TV“ in Deutschland ein.

(Foto: dpa)

SalzburgServus TV, der Fernsehkanal des Red-Bull-Besitzers Dietrich Mateschitz (72), stellt zum Jahresende den Sendebetrieb in Deutschland und der Schweiz ein. Das Programm des Privatsenders mit Sitz in Salzburg soll online aber weiterhin zu sehen sein, bestätigte eine Sprecherin am Dienstag. „Servus TV fokussiert sich auf seinen Heimatmarkt und seine österreichische Programmidentität“, heißt es in einer Stellungnahme. Ob es durch den Sendestopp im Ausland zu einem Stellenabbau kommt, war nicht in Erfahrung zu bringen. Zuerst hatte das Fachmagazin „Werben & Verkaufen“ darüber berichtet.

Der Sender konnte am deutschen Markt kaum Fuß fassen und blieb auch fast sieben Jahre nach seiner Gründung unter der Wahrnehmungsgrenze. Die verschiedenen Servus-Magazine und -Bücher sollen weiterhin in Deutschland verkauft werden.

Die Entscheidung kommt nur wenige Monate nach einem Zick-Zack-Kurs des öffentlichkeitsscheuen Milliardärs, das Staunen in der Branche ausgelöst hatte: Anfang Mai verkündete Mateschitz überraschend das komplette Aus des Senders. Offiziell sei der Kanal für das Unternehmen wirtschaftlich untragbar geworden, hieß es damals. Die geplante Gründung eines Betriebsrates sei allerdings ein gewichtiger Mitgrund gewesen. Nur einen Tag später wurde die Kündigung der 260 Mitarbeiter zurückgenommen und die Fortführung des Senders verkündet. Die Angestellten hatten zwischenzeitlich in einem offenen Brief bekräftigt, keinen Betriebsrat geplant zu haben.

Das sind die reichsten Menschen der Welt
9. Platz: David Koch
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Koch Industries gehört zu den wertvollsten Unternehmen weltweit. David Koch liegt mit 48,3 Milliarden Dollar erneut auf Platz neun der Rangliste der reichsten Menschen der Welt. Während David Koch oft auf Filmgalas und anderen gesellschaftlichen Großereignissen verkehrt, ist sein Bruder Charles Koch kaum in der Öffentlichkeit zu sehen.

10. Platz: Michael Bloomberg
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Der Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und ehemalige Bürgermeister von New York besitzt laut „Forbes“ 47,5 Milliarden Dollar.

Platz 7: Larry Ellison
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Das Vermögen des Oracle-Gründers hat turbulente Zeiten hinter sich. Im Jahre 2000 belief es sich auf sage und schreibe 58 Milliarden Dollar. Während der Dotcom-Krise ein Jahr später verlor er jedoch mehr als die Hälfte seines Kapitals. Danach ging es wieder aufwärts. Aktuelles Vermögen: 52,2 Milliarden Dollar.

5. Platz: Mark Zuckerberg
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Mit 19 Jahren gründete der Harvard-Student 2004 Facebook. Der Aufsteiger in der „Forbes“-Liste bereicherte sein Vermögen 56 Milliarden Dollar. Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan wollen 99 Prozent ihrer Anteile an dem Unternehmen wohltätigen Zwecken zur Verfügung stellen. Anlass war die Geburt ihrer Tochter.

3. Platz: Jeff Bezos
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Auf Platz drei hat sich Amazon-Chef Jeff Bezos vorgeschoben, der mit einem Anstieg um 27,6 auf 72,8 Milliarden Dollar der größte Gewinner im Ranking ist. Er gründete 1994 den Online-Versandhandel Amazon und entwickelte das Unternehmen zum größten Versandhändler der Welt. Inzwischen gehört ihm auch die Washington Post.

Platz 6: Carlos Slim Helu & family
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Eine zweifelhafte Transaktion hat den Mexikaner zu einem der reichsten Menschen der Welt gemacht. 1990 soll der Unternehmer für gerade einmal 1,8 Milliarden Dollar die staatliche mexikanische Telefongesellschaft Telmex gekauft haben. Der tatsächliche Wert betrug damals weit mehr als zehn Milliarden Dollar. Nach der Privatisierung nutzte Carlos Slim seine Monopolstellung aus. Die Gesprächspreise zogen drastisch an, Investitionen ins Telefonnetz hingegen blieben aus. Doch das Vermögen schrumpfte: 54,5 Milliarden Dollar bleiben dem reichsten Mann Mexikos.

Platz 2: Warren Buffett
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Auf Rang zwei folgt Börsen-Guru Warren Buffett mit 75,6 Milliarden Dollar. Die als "Orakel von Omaha" bekannte Investorenlegende Buffett verbuchte den höchsten Vermögensanstieg im Ranking und wurde in der Rangliste der Superreichen nur noch von Einem überholt ...

Der Sender ist 2009 gegründet worden und ging aus dem Vorgängerkanal SalzburgTV hervor. Der Fokus liegt auf dem Alpenraum. Servus TV ist für seine aufwendigen und kostspieligen Wissenschafts- und Naturdokumentationen bekannt. Auch viele bekannte Namen aus Medien, Kultur und Schauspiel haben eigene Sendungen oder Formate.

Der gebürtige Steirer Mateschitz hat mit Red Bull ein weltweites Getränkeimperium geschaffen. Die Koffeinbrause ist in mehr als 160 Ländern erhältlich und gilt als wertvollste Marke Österreichs. Red Bull ist bekannt für geschickte Marketing-Aktionen und für das Sponsoring von unzähligen Sportarten. Neben Fußballvereinen besitzt Mateschitz auch ein Formel-1-Team.

  • dpa
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