Siemens
BenQ-Pleite kostet weitere 100 Millionen Euro

Der Elektronikkonzern Siemens muss einem Magazinbericht zufolge wegen der Pleite von BenQ Mobile mit zusätzlichen Kosten von 100 Millionen Euro rechnen.

HB FRANKFURT. Das Geld solle für Garantieverpflichtungen für Siemens- und BenQ-Handys an die insolvente BenQ-Servicetochter Inservio gehen, berichtete das Magazin „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Unternehmenskreise am Samstag. Ein Siemens-Sprecher sagte, das Unternehmen wisse nichts von einer solchen Summe, die auch nicht nachvollziehbar sei.

Die rund 300 Mitarbeiter von Inservio bearbeiten dem Magazin zufolge Reklamationen im Rahmen der zweijährigen Garantiezeit für die Handys. Die für die Garantien von BenQ Mobile gebildeten Rückstellungen reichten aber nicht aus, weshalb Siemens nun Geld nachschießen müsse.

Inservio-Insolvenzverwalter Michael Pluta ist auf der Suche nach einem neuen Besitzer für das Unternehmen aus Bocholt dem Magazinbericht zufolge auf gutem Weg. Mögliche Käufer seien interessiert, das weltweite Servicenetz zu übernehmen, das noch von Siemens aufgebaut worden war.

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