Siemens-Partner reduziert Umsatzprognose
Fujitsu-Verlust niedriger als erwartet

Der viertgrößte japanische Elektronikkonzern Fujitsu hat im ersten Halbjahr seines laufenden Geschäftsjahres einen geringeren Verlust als erwartet geschrieben.

HB TOKIO. Zur Begründung verwies der Siemens-Partner am Montag auf eine starke Nachfrage nach Mikrochips für digitale Geräte und Ausrüstungen für den Mobilfunk der dritten Generation sowie auf Kostensenkungen. Für die Monate von April bis September erwartet Fujitsu nunmehr einen Nettoverlust von acht Mrd. Yen (rund 58,7 Mill. €). Zuvor war das Unternehmen von 25 Mrd. Yen ausgegangen nach einem Fehlbetrag von 58,5 Mrd. Yen vor einem Jahr.

Die Umsatzprognose für das Halbjahr reduzierte Fujitsu allerdings leicht auf 2,22 Billionen Yen nach zuvor erwarteten 2,25 Billionen Yen und begründete dies mit eher schwachen Handy-Verkäufen am japanischen Markt. Für das gesamte Geschäftsjahr bis Ende März 2005 bekräftigte Fujitsu seine Erwartung eines Nettogewinns von 70 Mrd. Yen bei Umsätzen von 4,95 Billionen Yen. „Wenn die Chip-Nachfrage ihren Höhepunkt erreicht hat, könnte Fujitsu in der zweiten Jahreshälfte nicht genügend Kraft haben, um negative Faktoren auszugleichen“, warnte ein Analyst eines Brokerhauses. „Deshalb bin ich etwas in Sorge um die Ergebnisse des Gesamtjahres.“

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