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05.02.2007 
Insolvente ehemalige Handy-Tochter

Siemens veranstaltet Job-Messe für BenQ-Beschäftigte

Der Elektrokonzern Siemens veranstaltet für die von der Pleite des Handyherstellers Benq Mobile betroffenen Beschäftigten eine Job-Messe.

dpa-afx MÜNCHEN. Bei der Veranstaltung an diesem Mittwoch (7. Februar) im Konferenzzentrum München wollten Repräsentanten aus Siemens-Bereichen und Beteiligungsgesellschaften ihre Unternehmen vorstellen, teilte Siemens am Montag in München mit. Mit Messeständen seien unter anderem Siemens VDO Automotive, Medical, Automation & Drives und weitere Bereiche des Konzerns vertreten. Eingeladen wurden den Angaben zufolge rund 700 frühere Benq-Mobile- Beschäftigte aus München und der näheren Umgebung, rund 260 davon hätten bisher zugesagt.

Die ehemalige Handy-Sparte des Konzerns musste im September vergangenen Jahres Insolvenz anmelden, nachdem ihr die taiwanesische Mutter Benq Corp. den Geldhahn zugedreht hatte. Ursprünglich waren bei dem Unternehmen mehr als 3 000 Beschäftigte in der Zentrale in München sowie an den beiden nordrhein-westfälischen Standorten Kamp-Lintfort und Bocholt tätig. In der vergangenen Woche war mit dem Hamburger Unternehmen Bacoc auch der letzte offiziell bekannte Interessent abgesprungen. Eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Martin Prager hatte bekräftigt, dass es noch Gespräche mit Interessenten gebe, man mache sich aber keine großen Hoffnungen.

Bei der Job-Messe sollten freie Stellen präsentiert sowie Bewerbungswünsche angenommen und anschließend unmittelbar an die Fachverantwortlichen bei Siemens weitergeleitet werden, erklärte der Konzern. Auch Ansprechpartner von der eigens eingerichteten Jobbörse für ehemalige Benq-Mobile-Beschäftigte nähmen an der Veranstaltung teil. Von rund 1 600 Mitarbeitern des Handy-Herstellers, die sich mit Bewerbungen bisher an Siemens gewendet hätten, seien bisher rund 180 vermittelt worden oder hätten ein konkretes Angebot bekommen, hieß es.

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