Smartphone
Amazon bringt Fire Phone nach Deutschland

Amazon wirft sein Fire Phone auf den deutschen Markt. Die Rede ist von einem Kampfpreis. Die Deutsche Telekom hilft mit. Das Telefon soll die Nutzer zum Kaufen animieren - und deren Daten sammeln.
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BerlinAmazon bringt sein erstes Smartphone Fire Phone in wenigen Wochen auch auf den deutschen Markt. Dabei setzen der Online-Händler und sein Mobilfunk-Partner Deutsche Telekom auf einen Kampfpreis: Das Smartphone wird ab den mittleren Tarifen bereits für einen Euro angeboten. Die Telekom vertreibt das Fire Phone in Deutschland exklusiv. Zunächst kann es vorbestellt werden, in den Handel kommt es am 30. September.

Amazon will bei den Verbrauchern auch mit zusätzlichen Diensten und mehreren neuartigen Funktionen punkten. Unter anderem bekommen die Nutzer uneingeschränkten Online-Speicherplatz für Fotos. Für ein Jahr gibt es den Service Prime mit einem Abo-Zugang zu Filmen und Videos.

Eine der neuen Funktionen heißt „Firefly“ und ist eine Art Suchmaschine für die reale Welt. Fotografiert man damit einen Gegenstand, kann man zum entsprechenden Produkt im Amazon-Angebot kommen. Man braucht insgesamt nur vier Klicks, um einen Artikel auf diese Weise bei Amazon zu bestellen. „Firefly“ kann aber auch bis auf die einzelne Serienfolge genau erkennen, welche Sendung gerade im Fernsehen läuft und funktioniert ebenfalls für Musik und Kunstwerke. Außerdem kann man damit Text, Telefonnummern und QR-Codes einlesen. Das Fire Phone liefert Amazon zusätzlich Informationen über seine Kunden: Aufenthaltsorte, Navigationsdaten, mobile Such- und Webgewohnheiten.

Das Telefon passt das Bild auf dem Display an die Augenposition des Nutzers an. Menüs können auch mit Kipp-Bewegungen ausgeklappt werden. In Rezensionen zum US-Start im Juli waren die Umsetzung der neuen Funktionen und die Bedienung zum Teil auf harsche Kritik gestoßen. Amazon-Manager Ian Freed, der für das Fire Phone zuständig ist, will sich davon nicht beirren lassen. „Wenn man Innovationen auf den Markt bringt, gibt es Leute, die sie mögen - und Kritiker.“ Es sei wichtig, dass die Kunden das Gerät mögen. „Der Rest kommt dann von allein.“

Sowohl bei „Firefly“ als auch bei der Display-Technik gibt es Schnittstellen für App-Entwickler. Bisher nutzten unter anderem Anbieter von Smartphone-Spielen diese Möglichkeit. Bei der Hilfsfunktion „Mayday“ lässt sich per Video ein Amazon-Mitarbeiter ansprechen, der auch die Bedienung des Smartphones übernehmen kann. Wenn es um Fragen zu Netz oder Tarifen geht, kann erstmals auch ein Telekom-Mitarbeiter ebenfalls mit Bild zugeschaltet werden, sagte der Marketingchef von Telekom Deutschland, Michael Hagspihl.

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  • kann erstmals auch ein Telekom-Mitarbeiter ebenfalls mit Bild zugeschaltet werden, sagte der Marketingchef von Telekom Deutschland, Michael Hagspihl.(Zitat Ende)Ehrlich. Auf diese Möglichkeit warte ich seit Jahren. Gibt es für die entsprechenden Mitarbeiter (m/w) dann auch einen Visibility-Zuschlag? Werden Schminkutensilien von der Telekom gestellt? Der Frisör? Der Ausstatter? Darf ich jemand(en), der/die mir gefällt - natürlich in erster Linie wg. Kompetenz bei der Tarifauskunft - eventuell um ein Stelldichein bitten. Bei positiver Beantwortung dieser Fragen, gibt es keine Fragen mehr. Her mit dem Ding.

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