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Smartphone-Hersteller: Motorola rutscht erneut in rote Zahlen

Die gute Nachricht beim US-Handyhersteller Motorola: Im Quartal wurde Motorola noch 10,5 Millionen mobile Geräte los. Aber das Unternehmen schreibt schon wieder rote Zahlen. Google will dennoch das Branchen-Urgestein.

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Trotz der Probleme blättert der Internetkonzern Google 12,5 Milliarden Dollar für Motorola hin. Quelle: AFP
Trotz der Probleme blättert der Internetkonzern Google 12,5 Milliarden Dollar für Motorola hin. Quelle: AFP

Kurz vor der Übernahme durch Google sieht es beim traditionsreichen Handyhersteller Motorola trübe aus. Im Schlussquartal rutschte das Unternehmen zum wiederholten Male in die roten Zahlen und schrieb einen Verlust von unterm Strich 80 Millionen Dollar (61 Mio. Euro) oder 27 Cent pro Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte Motorola noch den gleichen Betrag verdient.

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Im Gesamtjahr summierte sich der Verlust auf 249 Millionen Dollar. Die Zahlen gab Motorola Mobility am Donnerstag bekannt. Schon vor zwei Wochen hatte das Management aber die Verkäufe veröffentlicht: Im Quartal wurde Motorola nur noch 10,5 Millionen mobile Geräte los nach 11,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Zuletzt waren 5,3 Millionen Smartphones darunter und 200.000 Tablet-Computer. Zum Vergleich: Apple hatte im gleichen Zeitraum 37 Millionen seiner iPhones abgesetzt und mehr als 15 Millionen iPads.

Trotz der Probleme blättert der Internetkonzern Google 12,5 Milliarden Dollar für Motorola hin, um damit seinen Vorstoß ins Smartphone-Geschäft abzusichern. Das Branchen-Urgestein verfügt über tausende Patente, die Google in Auseinandersetzungen mit Apple oder Microsoft über sein Smartphone-Betriebssystem Android gut gebrauchen kann. Erst in dieser Woche hat Motorola mit einer weiteren Klage in den USA das neue iPhone 4S und den Online-Speicherdienst iCloud ins Visier genommen.

Beobachter gehen davon aus, dass Google - wie im Übernahmeabkommen vorgeschrieben - die Klage abgesegnet hat, auch wenn Motorola offiziell noch eigenständig ist. Die Übernahme sollte eigentlich zum Jahreswechsel in trockenen Tüchern sein, doch die Wettbewerbshüter prüfen den Deal sehr akribisch, da Google dadurch seine Stellung im Smartphone-Geschäft weiter ausbauen würde. Android-Handys haben es in wenigen Jahren an die Spitze im Smartphone-Markt geschafft. Motorola rechnet nun mit einem Abschluss im Frühjahr. Die Aktionäre haben das Geschäft bereits abgesegnet.

1 Kommentar

  • 27.01.2012, 09:01 UhrAnonymer Benutzer: ForzaEURO

    Sie schreiben: "Im Quartal wurde Motorola nur noch 10,5 Millionen mobile Geräte los". Welches Quartal meinen Sie denn? Das 5. Quartal in Jahr?

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