Smartphone-Markt in China Xiaomi wächst nicht mehr so rasant

Der chinesische Smartphone-Markt ist gesättigt – kaum ein anderer Hersteller spürt das stärker als der dortige Marktführer Xiaomi. Erstmals seit sechs Jahren ist sind die Auslieferungen zurückgegangen.
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Vor allem in China gelten Xiaomi-Smartphones als preiswerte Alternative zu der teureren Konkurrenz von Apple oder Samsung. Quelle: dpa
iPhone-Alternative

Vor allem in China gelten Xiaomi-Smartphones als preiswerte Alternative zu der teureren Konkurrenz von Apple oder Samsung.

(Foto: dpa)

PekingChinas führender Handy-Hersteller Xiaomi bekommt eine Abkühlung auf dem heimischen Smartphone-Markt zu spüren. Im ersten Halbjahr verkaufte das Unternehmen zwar 34,7 Millionen Smartphones und damit 33 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie Konzernchef Lei Jun am Donnerstag mitteilte. Damit dürfte es für Xiaomi allerdings schwer werden, das bereits nach unten korrigierte Ziel von 80 bis 100 Millionen verkaufter Geräte in diesem Jahr zu erreichen.

Die Zahlen untermauern die Einschätzung von Experten, dass das Wachstumspotenzial des Smartphone-Markts in China allmählich ausgereizt ist. Laut den Marktforschern von IDC sind die Auslieferungen im ersten Quartal erstmals seit sechs Jahren zurückgegangen. Um unabhängiger vom Heimatmarkt zu werden, ist Xiaomi jüngst nach Indien und Brasilien expandiert.

Die Geräte von Xiaomi gelten in der Volksrepublik als gute Alternative zu den teureren iPhones von Apple. Große Xiaomi-Rivalen in China sind Lenovo und Huawei. Seit der jüngsten Finanzierungsrunde im Dezember wird Xiaomi mit 45 Milliarden Dollar bewertet und gehört damit zu den teuersten nicht-börsennotierten Technologieunternehmen.

Smartphones für den schmalen Geldbeutel
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Wiko Ozzy

Das Ozzy ist ein schönes, kompaktes Smartphone für Einsteiger. Eingebaut ist ein 3,5-Zoll großer Bildschirm, ein 1-GHz-Prozessor, 512 MB RAM und vier GB Speicher. Der Speicherplatz ist mit Hilfe einer Micro-SD-Karte auf 32 GB erweiterbar. Für etwa 80 Euro ist das Gerät auch gut verarbeitet - mit Gorilla-Glas-Abdeckung und Aluminiumrand. Das Android-Smartphone ist in fünf Farben erhältlich.

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Sony Ericsson Xperia Zipo

Der 3,2-Zoll-Display ist auch etwas für Freunde der kleinen Bildschirme. Der eingebaute Einkernprozessor ist beim Surfen im Internet manchmal etwas langsam. Insgesamt ist das Smartphone aber solide verbaut und für etwa 80 Euro zu empfehlen.

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ZTE Open

Das Einsteigergerät von ZTE geht in Deutschland für 85 Euro über die Ladentheke. Installiert ist die aktualisierte Version 1.3 des Betriebssystems Firefox OS. Die technische Ausstattung ist dafür aber auch relativ schlicht. Der 4-Zoll-Bildschirm löst Bilder gerade einmal mit 800x480 Bildpunkten auf. Die Kamera auf der Rückseite fotografiert mit lediglich drei Megapixeln, eine Frontkamera für Selfies fehlt ganz. Die Apps auf dem Startbildschirm werden von dem System automatisch in Kategorien wie zum Beispiel "Nachrichten" oder "Sport" sortiert.

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Huawei Ascend Y330

Gerade einmal 99 Euro soll dass bunte Smartphone der Chinesen kosten. Dafür bekommt der Kunde einen 1,3-GHz-Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher. Darüber hinaus sind vier GB Speicher und ein 1500-mAh-Akku eingebaut. Das 4-Zoll-Display löst gerade einmal mit 480x800 Bildpunkten auf. Das Smartphone läuft mit Googles Betriebssystem Android 4.2.

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LG Optimus L4 II

Ein echtes Schnäppchen ist auch das Smartphone der Koreaner. Ausgestattet ist es mit einem 1-GHz-Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und vier GB Flash-Speicher. Über 1700 mAh verfügt der Akku. Der Bildschirm ist mit 3,8 Zoll relativ klein. Auch die Auflösung ist mit 480x320 Pixel relativ schwach. Das Betriebssystem Android 4.1 ist installiert. Preis: 99 Euro.

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Samsung Galaxy Pocket Plus

Der Name ist hier wörtlich zu nehmen. Samsung hat ein kompaktes Handy auf den Markt gebracht. 2,8 Zoll groß ist der Display und damit nichts für Grobmotoriker. Eine gerademal zwei Megapixel starke Kamera ist eingebaut. Auch ein interner Speicher von 4 GB ist vorhanden, der sich auf 32 GB erweitern lässt. Als Betriebssystem wurde Android 4.0 aufgespielt. Das Gerät ist mittlerweile für etwa 60 Euro erhältlich.

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LG Optimus L3

Es gibt einige Handys von LG, wie auch im Bild zu sehen, die für unter 100 Euro zu bekommen sind. Das Optimus L3 kostet mittlerweile etwa 65 Euro (je nach Anbieter). Es zeichnet sich vor allem durch eine lange Akku-Laufzeit und eine gute Rechenleistung aus. Negativ ist hingegen zu werten, dass die Schrift durch die geringe Auflösung teilweise unscharf ist. Die Kamera löst mit drei Megapixeln auf, und der Bildschirm hat eine Größe von 3,2 Zoll. Als Betriebssystem ist Googles Android 2.3 Gingerbread vorinstalliert.

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