Smartphone-Pionier
Katar beteiligt sich an Geldspritze für Blackberry

Katar beteiligt sich mit einem Staatsfonds an der milliardenschweren Kapitalspritze für den angeschlagenen Smartphone-Pionier Blackberry. Seit Jahren kann Blackberry im Wettbewerb mit Apple und Samsung nicht mithalten.
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DubaiAn der milliardenschweren Kapitalspritze für den angeschlagenen Smartphone-Pionier BlackBerry beteiligt sich Insiderinformationen zufolge auch Katar. Der Staatsfonds des Emirats zähle zu der Gruppe von Investoren, die in das kanadische Unternehmen eine Milliarde Dollar pumpen wollen, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Mittwoch. Katars Anteil betrage 200 Millionen Dollar. Großaktionär Fairfax schieße 250 Millionen Dollar zu. BlackBerry hatte am Montag seine Suche nach einem neuen finanzstarken Eigentümer abgeblasen und sich stattdessen mit dem neuen Finanzpolster Zeit gekauft.

Seit Jahren können die Kanadier im Wettbewerb mit Apple und Samsung nicht mehr mithalten. Allein im abgelaufenen Quartal fiel ein Verlust von fast einer Milliarde Dollar an. Fairfax ist bereits mit rund zehn Prozent an BlackBerry beteiligt. Ursprünglich hatte der kanadische Finanzdienstleister vorgehabt, den Konzern komplett zu kaufen, und dafür eine 4,7 Milliarden Dollar schwere Offerte unterbreitet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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