Smartwatch Moto360
Motorola versucht es mit Stil

Das dürfte Apple nicht gefallen: Motorola bringt nur wenige Tage vor dem Start der iWatch seine eigene Smartwatch heraus. Die Moto360 soll das Tragen von Uhren endgültig revolutionieren.
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San FranciscoGoogle schlägt ein letztes Mal zurück: Nur wenige Tage vor dem erwarteten Start von Apples iWatch und dem nächsten iPhone am 9. September startet die Google-Tochter Motorola den Verkauf seiner eigenen Smartwatch Moto360. Sie steht seit heute auf der Webseite von Motorola und in Googles Online-Shop für 249 Dollar bereit. Es ist der letzte Schlag Googles gegen Apple bevor der Verkauf der einstigen Mobilfunk-Legende Amerikas an den chinesischen Lenovo-Konzern vollzogen sein wird.

Eine kleine Bewegung bringt Leben in den kleinen Bildschirm der eleganten Runduhr im Stahlgehäuse. Der typische kleine Schwenk des Handgelenks, um die Uhrzeit auf einer Armanduhr abzulesen, erweckt das dunkle schwarz selbsttätig zu einer formatfällenden Zeitanzeige. Senkt man das Handgelenk wieder, verdunkelt sich die Anzeige nach wenigen Sekunden wieder.

Das ist nur ein kleines Detail der bis heute wohl am besten durchdachten und gestylten Smartwatch der Welt. Während die Wettbewerber mit eher klobig quadratischen Angeboten das Interesse der Kunden wecken wollen, geht es bei Motorola rund. Darum hat es auch so lange gedauert, erklärt ein Repräsentant des Unternehmens auf Anfrage, und hält einen frühen eckigen Prototype in die Höhe. Alles wurde noch einmal eingestampft und sämtliche Bauteile und Platinen von Grunde auf neu gestaltet. Der typische Bildschirm in der Digitalindustrie ist eben eckig.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Auf den einschlägigen Webseiten ist die Moto360 mit attraktivem Lederarmband aus einer 109 Jahre alten Ledermanufaktur in Chicago - neben der ominösen iWatch von Apple - das meist begehrte Gadget des Jahres. Die Software hinter der Moto360 ist, wenig überraschend, Android Wear der Noch-Mutter Google. Eine abgespeckte Version des Smartphone-Betriebssystems, um besser mit schwächeren, stromsparenden Prozessoren klarzukommen.

Eine Bluetooth-Verbindung mit einem Smartphone mit mindestens Android 4.1. ist nach Download der Andriod-Wear-App schnell aktiviert. Das setzt eine Anzahl zusätzlicher Funktionen frei. Dazu gehören Notizen im Kalender, Websuche per Sprache mit „Google Now“, das sich auch als persönlicher digitaler Assistent anbietet.

Es gibt Sensoren zur Messung der Herzfrequenz und der zurückgelegten Schritte. Das ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil in einer von Fitness getriebenen Lifestyle-Industrie. Beide Sensoren stehen auch zur Verfügung, wenn kein Smartphone verbunden ist. Eine App speichert auf Wunsch die Daten und hält Auswertungen bereit. Zusätzliche Apps, wie etwa Facebook, das Konkurrenz-Netzwerk Omlet oder die Mitfahr-Vermittlung Lyft stehen im Appstore bereit.

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  • Sage nicht Uhr, sage Rolex.

  • Nichts geht über eine Automatikuhr.Ob da jetzt OMEGA, BREITLING oder ROLEX draufsteht ist mir Jacke wie Hose.

  • Um Gottes Willen. Smartphone, smartwatch etc., ein guter Grund nicht jeden Scheiss mit zu machen. Eine OMEGA am Handgelenk macht mehr her und braucht keinen Strom. Ich muss auch meine Schritte nicht zählen, mehr Sport und gesünder Essen, dann nimmt man auch ab.

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