Softbank
Mobilfunkriese verscherbelt Alibaba-Anteile

Der japanische Mobilfunkanbieter Softbank gehört zu den großen Investoren des chinesischen Online-Händlers Alibaba. Doch Softbank braucht Kapital. Deshalb soll ein Bündel Anteilsscheine ins Ausland gehen.

BangaloreDer japanische Telekommunikationskonzern SoftBank macht einen Teil seiner Beteiligung am chinesischen Online-Riesen Alibaba zu Geld. Es verkaufe ein Aktienpaket im Wert von mindestens 7,9 Milliarden Dollar (7,1 Milliarden Euro), um seine Schuldenlast zu drücken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Alibaba kaufe selbst Anteile im Wert von zwei Milliarden Dollar zurück, ein weiterer Teil im Wert von 500 Millionen Dollar gehe an einen „großen Staatsfonds“.

SoftBank hatte im Jahr 2000 das erste Mal in Alibaba investiert. Inzwischen gilt das chinesische Unternehmen als der weltweit größte Internethändler. Das Investment sei „phänomenal erfolgreich“ gewesen, erklärte SoftBank. Beide Unternehmen würden auch in Zukunft zusammenarbeiten.

Die Beteiligung von SoftBank an Alibaba sinkt nach dem Verkauf der Anteile von 32,2 Prozent auf rund 28 Prozent. SoftBank hatte in den vergangenen Jahren eine Reihe von Firmen aufgekauft, darunter auch den US-Mobilfunkriesen Sprint für 16 Milliarden Dollar. Die Zukäufe vergrößerten die Verschuldung von SoftBank. Sie belief sich Ende März auf umgerechnet 96 Milliarden Euro.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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