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Software AG leidet unter Medienbericht

Zwölf Prozent büßten die Aktien der Software AG heute nach einem Medienbericht ein, wonach die Geschäftsziele in den USA möglicherweise nicht erreicht würde. Das Unternehmen dementierte.

HB DARMSTADT. „Wir haben zwar in den ersten sechs Monaten in den USA geringere Lizenzumsätze verbucht“, sagte Finanzchef Arnd Zinnhardt. „Falsch an dem Bericht ist aber, dass diese rückwärtsgewandte Aussage fälschlicherweise als Prognose interpretiert wurde“, fügte er mit Blick auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hinzu. Das US-Geschäft macht rund ein Drittel des Gesamtumsatzes der Software AG aus.

Zinnhardt ergänzte, die US-Lizenzumsätze würden 2004 währungsbereinigt voraussichtlich auf Vorjahresniveau liegen. Sein Unternehmen habe die eigenen Ziele für die US-Sparte nicht geändert. Mit Blick auf den Konzern sagte er: „Wir haben unsere Gesamtjahresprognose Ende Juli angehoben und ich möchte diese unterstreichen und bestätigen.“ Danach soll der operative Gewinn (Ergebnis vor Steuern, Restrukturierungskosten und Beteiligungsverkäufen) den Vorjahreswert um 40 Prozent übertreffen und auf 83 Millionen Euro steigen. Im Frühjahr war lediglich ein Anstieg um 25 Prozent prognostiziert worden.

Die im Technologie-Index TecDax gelisteten Aktien der Software AG rutschten im Tagesverlauf zeitweise um gut zwölf Prozent auf 23,80 Euro ab und beendete den Xetra-Handel mit einem Minus von 8,41 Prozent auf 24,82 Euro.

Vor dem Hintergrund jahrelang rückläufiger Umsätze konzentriert sich der Darmstädter Konzern seit Ende vergangenen Jahres auf Hochleistungsdatenbanken und die Integration verschiedener Software-Anwendungen bei Firmen und Verwaltungen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Darmstädter Unternehmen erstmals seit drei Jahren eine Stabilisierung der Umsätze, da sich die Nachfrage nach Software-Lizenzen wieder belebt.

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