Software
Datev sorgt sich nicht um Krise

Das Softwarehaus Datev will trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage seinen Umsatz in diesem Jahr um knapp drei Prozent steigern. "Wir haben keinen Grund zur Sorge, im Gegensatz zum allgemeinen Trend sind unsere Zahlen geradezu hervorragend", sagte Vorstandschef Dieter Kempf am Freitag in Nürnberg.

HB NÜRNBERG. Zum Halbjahr seien 65 Prozent der Prognose erreicht, er erwarte einen Umsatz von 668 Mio. Euro.Der Anstieg des Betriebsergebnisses auf 42,3 Mio. Euro im vergangenen Jahr, ein Plus von etwa Prozent, führte zur höchsten Rückvergütung an die Mitglieder seit Bestehen der Genossenschaft. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 5,8 Prozent auf 649,7 Mio. Euro. "Besonders erfreulich ist, dass sich das Plus aus Zuwächsen bei allen Geschäftsfeldern generiert", sagte Kempf.

Die Datev eG bietet Software und Dienstleistungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte an. Sie zählt nach eigenen Angaben zu den vier größten Softwarehäusern Deutschlands.

In diesem Jahr will der IT-Dienstleister 300 neue Mitarbeiter einstellen, rund 260 mehr als im Vorjahr. Grund sei vor allem die Einführung einer neuen Software 2010. "Es soll nicht überheblich klingen, aber wir beschäftigen uns derzeit mehr damit als mit der vielzitierten Wirtschaftskrise", erklärte Kempf. 2008 arbeiteten insgesamt 5564 Angestellte für das Unternehmen.

Die Zahl der Mitglieder stieg 2008 nach einem Einbruch im Vorjahr um 0,6 Prozent auf 39 293 Genossenschaftler. Für die ausländischen Tochtergesellschaften in Italien, Österreich, Polen und Tschechien plant das Unternehmen in diesem Jahr eine ehrgeizige Umsatzsteigerung von knapp 70 Prozent.

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