Software-Hersteller
SAP kürzt Umsatzprognose

Nach einem Rekordjahr folgt beim IT-Konzern SAP 2013 ein wenig Ernüchterung: In diesem Jahr werde man bei den Erlösen hinter den bisherigen Erwartungen liegen. Die Schuld dafür schiebt die Konzern-Doppelspitze auf Asien.
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StuttgartDas verlangsamte Wirtschaftswachstum in China zwingt SAP zur Senkung seiner Umsatzprognose für dieses Jahr. 2013 sei nur noch mit einem währungsbereinigten Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse um mindestens zehn Prozent zu rechnen, teilte SAP am Donnerstag in Walldorf bei Heidelberg mit. Bisher hatte der weltweit größte Firmen-Softwarehersteller einen Zuwachs um elf bis 13 Prozent in Aussicht gestellt. Diese Prognose ist Makulatur, da die Eintrübung der Konjunktur in China - der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt nach den USA - zu Investitionsrückhaltung in ganz Asien führt.

„Kurzfristig schlägt sich das geringere Wirtschaftswachstum in China nicht nur dort, sondern auch in den Nachbarstaaten nieder“, sagte Co-Vorstandssprecher Jim Hagemann Snabe. Vor allem in Australien, Japan und Neuseeland hielten sich die Unternehmen mit Investitionen in neue Software und Informationstechnologie zurück, ergänzte Finanzchef Werner Brandt.

Nach einem unerwartet schwachen ersten Quartal verfehlte SAP auch im zweiten Geschäftsvierteljahr die Erwartungen des Finanzmarktes weitgehend. Der Umsatz mit Software und Dienstleistungen kletterte zwar in den Monaten April bis Juni ohne Berücksichtigung von Währungseinflüssen um zehn Prozent auf 3,3 Milliarden Euro, wobei der Euro-Wechselkurs für Rückenwind sorgte.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 3,4 Milliarden Euro gerechnet. Während SAP in Amerika bei den Softwareverkäufen im zweiten Quartal deutlich um 18 Prozent zulegte, brachen die Erlöse im Asien-Pazifik-Raum abermals um sieben Prozent ein. Bereits im Auftaktquartal dieses Jahres hatte diese Region mit Schwellenländern wie Indien SAP schwache Verkaufserlöse beschert, das Management hatte jedoch auf eine Besserung gesetzt.

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  • Dass sich aus den bisher noch gar nicht realisierten Reformatierungen der Wirtschaft, die sich zwangsläufig aus den sogen. Sparzwängen zur Haushaltssanierung ergeben werden, einen noch gar nicht vorstellbaren Umbau der bisherigen Wirtschaftssystem erfahren werden, hat mich jedenfalls veranlasst mein Portfolio zu Gunsten der traditionellen, konservativen Realwirtschaftswerte zu verändern.

    Kostenmanagement und Automatisation schaffen keine realen Mehrwerte, dafür aber eine gewaltige Blase an Hoffnungen und Erwartungen, die bei den kommenden Rückführungen auf die Produktionswirtschaftswerte, die mit der Schaffung von Mehrwerten beschäftigt sind, vielleicht nicht mit einem lauten Knall, dafür aber zischend und über einen längeren Zeitraum dort landen werden, wo Telekom und Yahoo heute schon sind.

  • Den Satz "Der Walldorfer Software-Konzern SAP hat in den vergangenen Jahren hohe Milliardenbeträge für GROßÜBERNAHMEN ausgegeben" sollte man wie folgt korrigieren: "Der Walldorfer Software-Konzern SAP hat in den vergangenen Jahren hohe Milliardenbeträge für KLEINE ÜBERNAHMEN ausgegeben."

    Wenn man zu den immensen Übernahmekosten (für relativ kleine Firmen wie SuccessFactor, Ariba, ...) die Milliarden hinzurechnet die SAP für die Haus-eigene Cloud-Lösung Business-By-Design seid über einem Jahrzehnt investiert hat, darf man den Betrag den SAP für Umsätze im Cloud-Computing kalkuliert (183 Millionen Euro) wohl als absolut mickrig bezeichnen

  • Den Satz "Der Walldorfer Software-Konzern SAP hat in den vergangenen Jahren hohe Milliardenbeträge für GROßÜBERNAHMEN ausgegeben" sollte man wie folgt korrigieren: "Der Walldorfer Software-Konzern SAP hat in den vergangenen Jahren hohe Milliardenbeträge für KLEINE ÜBERNAHMEN ausgegeben."

    Wenn man zu den immensen Übernahmekosten (für relativ kleine Firmen wie SuccessFactor, Ariba, ...) die Milliarden hinzurechnet die SAP für die Haus-eigene Cloud-Lösung Business-By-Design seid über einem Jahrzehnt investiert hat, darf man den Betrag den SAP für Umsätze im Cloud-Computing kalkuliert (183 Millionen Euro) wohl als absolut mickrig bezeichnen

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