Software-Konzern: Wie die einzelnen Sparten liefen

Software-Konzern
Windows 8 bringt Microsoft keinen Umsatzsprung

Wie die einzelnen Sparten liefen

Vom neuen Hoffnungsträger Windows 8 wurden seit dem Start Ende Oktober rund 60 Millionen Lizenzen verkauft - allerdings zu stark rabattierten Preisen. Windows 8 ist stark für den Betrieb auf Touchscreens ausgelegt, und entsprechende Laptops und Tablets sind noch rar am Markt.

Auf der Gegenseite findet sich Einbruch in der wichtigen Office-Sparte um mehr als zehn Prozent auf gut 5,7 Milliarden Dollar. Diese Entwicklung wird derzeit von Analysten generell aber nicht kritisch betrachtet, da Microsoft kurz vor der Einführung einer neuen Version der Software Office steht.

Ein Anstieg bei den Online-Werbeumsätzen um 15 Prozent half der chronische defizitären Onlinesparte, die Verluste einzudämmen. Der operative Verlust türmte sich trotzdem noch auf 283 Millionen Dollar auf, nach einem Minus von 459 Millionen im Vorjahr.

Die Entertainment-Sparte, die maßgeblich von der Spielekonsole Xbox360 geprägt ist, zeigte trotz eines Umsatzeinbruchs um elf Prozent auf 3,77 Milliarden Dollar ein kleines Plus beim operativen Ergebnis von 517 auf 596 Millionen Dollar. Die Konsole, ebenso wie das Konkurrenzprodukt von Sony, die Playstation 3, gelten als mittlerweile in die Jahre gekommen. Für die im Sommer in Los Angeles stattfindende Messe E3 wird die Ankündigung eines Nachfolgers erwartet.

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Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
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