Softwareanbieter leidet unter Kriegs-Folgen
Caatoosee weiter tief in der Verlustzone

Der Leonberger Softwareanbieter Caatoosee steckt weiter in tief roten Zahlen. Die Aktie brach am Freitag um 15 % auf 1,00 € ein.

Reuters STUTTGART. Der Verlust vor Steuern habe sich im Geschäftsjahr 2002/03 (zum 31. März) auf 26,6 (Vorjahr: minus 54,6) Mill. € halbiert, teilte Vorstandschef Guido Alt zum Wochenschluss in Stuttgart mit. 12,4 Mill. € davon entfielen auf Abschreibungen auf Firmenwerte, deren Werthaltigkeit gesunken sei. Das Eigenkapital schrumpfte damit auf 28,3 (54,9) Mill. € zusammen. Der Umsatz des Herstellers von Software zum Informationsmanagement ging um fünf Prozent auf 40,2 Mill. € zurück, 76 % davon würden inzwischen im Ausland erwirtschaftet. „Der Krieg im Irak und rigorose Investmentstopps haben uns unerwartet stark getroffen“, erklärte Alt die Negativbilanz.

Die Bilanz von Caatoosee hatte sich nach Unternehmensangaben verzögert, da der inzwischen aus dem Amt geschiedene Finanzchef Martin Seith einen schweren Unfall hatte. Für 2003/04 gab sich Alt vorsichtig optimistisch: Im ersten Quartal seien neue Kunden gewonnen worden, mit denen Caatoosee neue Branchen erschlossen habe. Der Quartalsumsatz brach dennoch auf 6,0 (11,1) Mill. € ein. Vor Steuern und Zinsen entstanden 0,6 (0,1) Mill. € Verlust.

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