Softwarebranche
Adobe rechnet mit dicker Delle

Der Software-Anbieter Adobe schraubt seine Umsatzprognose nach unten und will 600 Arbeitsplätze streichen. Bei den Aktionären von Adobe sorgten diese Nachrichten freilich für schlechte Stimmung.

HB SAN FRANCISCO. Der Software-Anbieter Adobe rechnet wegen der schwachen Wirtschaft mit einem schlechteren Geschäft und streicht deshalb 600 Arbeitsplätze. Das entspricht etwa acht Prozent der Belegschaft.

"Die weltweite Wirtschaftskrise hat unseren Umsatz im vierten Quartal erheblich beeinträchtigt", sagte Adobe-Chef Shantanu Narayen am Mittwoch. Für das Ende November abgelaufene Geschäftsquartal reduzierte das US-Unternehmen deshalb seine Umsatzprognose auf eine Spanne von 912 Millionen bis 915 Millionen Dollar.

Zuvor war der Anbieter von Computerprogrammen wie Acrobat Reader, Flash oder Photoshop von einem Umsatz von 925 Millionen bis 955 Millionen Dollar ausgegangen.

Auch für das angelaufene erste Geschäftsquartal schraubte Adobe seine Umsatzprognose herunter: Für die drei Monate bis Ende Februar erwartet das Unternehmen nun einen Umsatz zwischen 800 Millionen und 850 Millionen Dollar. Analysten hatten hier zuletzt mit bis zu 1,02 Milliarden Dollar gerechnet.

Die Anleger reagierten verschnupft auf die Nachricht: Im nachbörslichen Handel gaben Adobe-Aktien sieben Prozent nach.

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