21.12.2009

Softwarebranche: Mutmacher Oracle

Der US-Softwarehersteller Oracle steigert seinen Gewinn, vor allem durch den Verkauf von Lizenzen - das zeigt der gesamten IT-Branche, dass der Markt wieder anzieht. Auch Oracle Rivale SAP kann seinen Gewinn steigern und übertrifft damit die Erwartungen für das zweite Geschäftsquartal.

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Am US-Hersteller Oracle zeigt sich: Das Softwaregeschäft zieht langsam wieder an. Quelle: apLupe

Am US-Hersteller Oracle zeigt sich: Das Softwaregeschäft zieht langsam wieder an. Quelle: ap

DÜSSELDORF. Oracle macht der IT-Branche Mut. Der US-Softwarehersteller hat in seinem zweiten Geschäftsquartal (bis 30. November) wieder deutlich mehr verdient. Der Gewinn des SAP-Konkurrenten stieg um 12,5 Prozent auf knapp 1,46 Mrd. Dollar. Der Umsatz wuchs um vier Prozent auf 5,86 Mrd. Dollar.

Oracle erzielte zwischen September und November ein Umsatzplus von zwei Prozent. Vor allem, weil die Erlöse mit Software-Lizenzen im Vergleich zu den Quartalen zuvor erstmals wieder gestiegen sind - um zwei Prozent auf 1,7 Mrd. Dollar. Die Einnahmen aus Updates und Service-Leistungen haben um 14 Prozent auf 3,2 Mrd. Dollar zugelegt.

Unternehmen aus allen Branchen hätten wieder investiert, berichtet Oracle. "Die Ergebnisse zeigen, dass der Markt angezogen hat", sagt Thomas Becker, Analyst bei der Commerzbank. Allerdings befinde sich das Wachstum immer noch auf niedrigem Niveau.

Auch die SAP-Aktien profitierten von der guten Nachricht des Wettbewerbers. Sie zählten am Freitag zu den größten Gewinnern im Dax und stiegen um 1,73 Prozent auf 32,1 Euro. Becker ist allerdings skeptisch, ob sich die positiven Zahlen von Oracle auf das Geschäft des deutschen Konkurrenten übertragen lassen.

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