Softwarefirma
CompuGroup hofft auf Trendwende

Im ersten Halbjahr ist der Gewinn der CompuGroup Medical AG um rund 20 Prozent gesunken, jetzt aber scheint sich die Softwarefirma gefangen zu haben. Im dritten Quartal ging das operative Ergebnis nur leicht zurück.
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FrankfurtDie auf Software für die Medizinbranche spezialisierte CompuGroup Medical AG hat sich nach dem Gewinneinbruch in der ersten Jahreshälfte wieder gefangen. Im dritten Quartal ging das operative Ergebnis (Ebitda) nur noch leicht um ein Prozent auf 25,3 Millionen Euro zurück, während es in den ersten sechs Monaten um rund 20 Prozent geschrumpft war, wie das Koblenzer Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um vier Prozent auf 111,4 Millionen Euro - im ersten Halbjahr war er noch um ein Prozent gesunken. CompuGroup hatte im August nach enttäuschenden Geschäften die Prognosen für das Gesamtjahr gesenkt und auf die Kostenbremse gedrückt. Die Aktie verbilligte sich am Nachmittag um rund zwei Prozent.

In den USA setzte sich der negative Trend des ersten Halbjahres allerdings auch im dritten Quartal fort: Die Umsätze sanken weiter. „Wir sehen aber Anzeichen dafür, dass sich die Geschäfte stabilisieren“, beschrieb Finanzvorstand Christian Teig die Aussichten in den USA. Der Auftragseingang sei im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen.

Die seit September im TecDax gelistete CompuGroup bietet Software für Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser und deren Vernetzung untereinander an und hat Kunden in 35 Ländern. Im Juli erwarb das Unternehmen den italienischen Anbieter von Zahnarztsoftware Tekne. Auch in Zukunft werde CompuGroup durch Zukäufe wachsen, sagte Teig. „Aber die relative Größe der Akquisitionen zu unserem eigenen Geschäft wird sinken.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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